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Mu-Ko-Phetra

Klettern auf Koh Lao Liang, Thailand

Felsige Insel im südthailändischen Meer

 

Nach unserem Aufenthalt in Ton Sai wagten wir uns weiter tief in den Süden Thailands. Nach einigen anstrengenden Tagen des Beachings landeten wir auf dem kleinen felsigen Eiland Koh Lao Liang im Mu-Ko-Phetra-Nationalpark.

Aus verschiedenen Quellen wussten wir von dieser Insel und das Topo der Routen steht auch im letzten Thailand Climbing Guide. Ganz spontan kamen wir nicht auf die Insel, da eine Vorausbuchung auf dem einzigen Resort der Insel notwendig ist sonst hält das Speed-Boat der Tigerline schon gar nicht vor der Insel an.

Ko Lao Liang - eigentlich zwei getrennte Inseln. Beide haben kleine Strände und einige Höhlen, in denen Schwalbennester geerntet werden. Vor den Inseln liegen flache Riffe die laden zum Schnorcheln ein.

Eingerahmt von versinterten überhängenden Felsen liegt der einzige Strand auf der Insel. Etwa 300 Meter lang, Bäume im Hintergrund. Dort befindet sich dann auch das einzige Resort der Insel. 30 Zelte für max. 60 Besucher und ein open-air Restaurant stehen im hinteren Teil des Strandes verstreut unter Bäumen.
Nur die Tiger-Linie steuert die Insel an und da es kein Pier gibt legt das Insel-Longtailboot am Speedboat an und nimmt die Passagiere auf.

Zur Mittagszeit am Strand angekommen gibt es erstmal etwas gegen den Hunger und Kaffee. Nach dem Einchecken im geräumigen Zelt ging es dann auch bald zum Klettern. Ab ca. 11:30 kommen die Sektoren in den Schatten und dann mit leichtem Wind war es auch recht angenehm zum Klettern. 50 Meter neben den Zelten beginnen die ersten Touren.
Die ca. 50 Routen auf der Insel von 5b - 7c sind meist überhängend, gute Griffe und teilweise enorm versintert eben typischen Thailand. Allerdings gibt keine Herausforderung für den permanenten Hardmover. Meist um die 30 Meter hoch und noch rauh, nicht abgespeckt. Da die meisten Routen erst vor einigen Jahren eingebohrt wurden und die Insel auch nur eine begrenzte Zahl an Besuchern hat, die bei weitem nicht alle Klettern sind diese Touren noch nicht abgenutzt und es macht richtig Spaß dort zu klettern. Allerdings sollte man auch ein Auge auf die Tritte und Griffe werfen die benutzt werden. So ist es bei manchem Stalaktit ganz klar dass der eben nicht genommen werden sollte sonst isser weg...... und das muss nicht sein.
Alle Haken sind geklebt und es gibt kein Gedränge an den Routen - alles völlig entspannt.