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Mayflower 8

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Reisen

Ein bisschen Klettern in Australien

Australische Erlebnisse

Text und Bilder von Till Kramann

 

Australien,
das Land in dem alle Weihnachten im Sommer feiern,
...der Weihnachtsmann trotzdem einen dicken Mantel und Mütze trägt  dabei mit dem Schlitten auf Schnee fährt,
...Waldbrand notwendig ist,
...die fiesesten Tiere der Welt leben,
...es Nachts kalt werden kann,
...den besten Fels der Welt gibt,
...Nordwände Sonne kriegen,
...Seife im Kühlfach liegt,
...es im Zweifel eh immer zu kalt für Schlangen ist,
...Fußball gespielt wird, bei dem man den Ball in die Hand nehmen darf,
...Internet noch mechanisch funktioniert,
...Bauhausschrauben als Bolts benutzt werden,
...
sunburn for free,seven days a week, all year long, even at night!

Wakka man!

Als ich aufwache, ist draußen die Hölle los. Wir sind in den Grampians. Es krächzt, jault, heult, fiept, schrillt, kichert, gackert und jammert. Keines der Geräusche kenne ich. Ich weiß nur soviel, es müssen Vögel sein. Ein Blick vors Zelt bestätigt das. Da sind ziemlich bunte Papageien, alle möglichen Raben, einige Kookaburras und flugbehinderte Kakadus, wie schön! Diese sehen beim Fliegen aus als würden sie jeden Moment vom Himmel fallen.

Neues aus Namibia - Teil 2

Auf dem Weg zum Brandbergmassiv

 

In der Wueste ist es fantastisch! Die Nacht wird tatsächlich ziemlich kalt. Das Thermometer fällt auf unter 5 Grad! Kaum zu glauben, wir sitzen abends noch in der Daunenjacke vor dem Zelt. Die Farben praesentieren sich im Sonnenaufgang sehr viel intensiver. Am Ende des Tals, mitten in der Wueste bildet das Restwasser dieses Fruehlings einen See. Unglaublich, es gibt ploetzlich so viel Leben um uns herum....

Nachdem wir nun Joerg und Manuel in Windhoek abgeholt haben, nutzen wir die auf dem Weg zu unserem eigentlichen Ziel, dem Brandbergmassiv, liegende Spitzkoppe abermals fuer 2 geniale Klettertage. Wir besteigen das Rhinohorn, machen eine "Risstour" an einem der Vorbauten der Pontoks sowie ein Verschneidungsklassiker Namens "Watersports". Als Pontoks werden die benachbarten 5 Felsdome genannt. In den "Rissen" verschwindet Alex teilweise bis zu den Schultern.

Neues aus Namibia

 

Neuland in Namibia

 

Ein Team von vier Kletterern hat sich für mehrere Wochen aufgemacht nach Namibia um dort im fantastischen Granit Neutouren zu erschließen. Mittlerweile sind die ersten dort angekommen und haben sich dort erstmal an der Spitzkoppe "eingeklettert".

Hier gibt es den ersten Bericht von Till und Alex:

 

Nach viel Packstress, einer eher kurzen Autofahrt (Ich glaube schon jetzt, dass mir Autofahrten zu Hause nie wieder lang vorkommen werden!) und einer Nacht Flug steigen wir an einem anderen Ende der Welt aus dem etwas heruntergekommenen Flieger. Windhoek, Namibia, Afrika. Dass es hier afrikanisch zu geht wird gleich klar. Wir laufen 500m uebers Rollfeld zum "Terminal" um dort das Visa zu bekommen. Die Sonne geht gerade auf. Das Gepaeck wird kurz vor Verlassen der "Security"-Zone nochmals durchleuchtet. Dem "Officer" (saemtliches Flughafenpersonal ist schwarzer Hautfarbe), dessen Uniform aus einer neongelben Warnweste besteht gefaellt unser Gepaeck nicht. Wir muessen noch nach neben an gehen (?). Aha, Zum Gepaeck-"Check".

Klettern auf Koh Lao Liang, Thailand

Felsige Insel im südthailändischen Meer

 

Nach unserem Aufenthalt in Ton Sai wagten wir uns weiter tief in den Süden Thailands. Nach einigen anstrengenden Tagen des Beachings landeten wir auf dem kleinen felsigen Eiland Koh Lao Liang im Mu-Ko-Phetra-Nationalpark.

Aus verschiedenen Quellen wussten wir von dieser Insel und das Topo der Routen steht auch im letzten Thailand Climbing Guide. Ganz spontan kamen wir nicht auf die Insel, da eine Vorausbuchung auf dem einzigen Resort der Insel notwendig ist sonst hält das Speed-Boat der Tigerline schon gar nicht vor der Insel an.

Ko Lao Liang - eigentlich zwei getrennte Inseln. Beide haben kleine Strände und einige Höhlen, in denen Schwalbennester geerntet werden. Vor den Inseln liegen flache Riffe die laden zum Schnorcheln ein.

Eingerahmt von versinterten überhängenden Felsen liegt der einzige Strand auf der Insel. Etwa 300 Meter lang, Bäume im Hintergrund. Dort befindet sich dann auch das einzige Resort der Insel. 30 Zelte für max. 60 Besucher und ein open-air Restaurant stehen im hinteren Teil des Strandes verstreut unter Bäumen.
Nur die Tiger-Linie steuert die Insel an und da es kein Pier gibt legt das Insel-Longtailboot am Speedboat an und nimmt die Passagiere auf.

Zur Mittagszeit am Strand angekommen gibt es erstmal etwas gegen den Hunger und Kaffee. Nach dem Einchecken im geräumigen Zelt ging es dann auch bald zum Klettern. Ab ca. 11:30 kommen die Sektoren in den Schatten und dann mit leichtem Wind war es auch recht angenehm zum Klettern. 50 Meter neben den Zelten beginnen die ersten Touren.
Die ca. 50 Routen auf der Insel von 5b - 7c sind meist überhängend, gute Griffe und teilweise enorm versintert eben typischen Thailand. Allerdings gibt keine Herausforderung für den permanenten Hardmover. Meist um die 30 Meter hoch und noch rauh, nicht abgespeckt. Da die meisten Routen erst vor einigen Jahren eingebohrt wurden und die Insel auch nur eine begrenzte Zahl an Besuchern hat, die bei weitem nicht alle Klettern sind diese Touren noch nicht abgenutzt und es macht richtig Spaß dort zu klettern. Allerdings sollte man auch ein Auge auf die Tritte und Griffe werfen die benutzt werden. So ist es bei manchem Stalaktit ganz klar dass der eben nicht genommen werden sollte sonst isser weg...... und das muss nicht sein.
Alle Haken sind geklebt und es gibt kein Gedränge an den Routen - alles völlig entspannt.