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Kompressor zum aufladen des Kinos in Lager 2. Wer findet die 'painted giraffe'?

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Naturschutz

Ganze Arbeit geleistet.....

....haben die Ausführenden der neuerlichen aktiven Naturschutzmaßnahme in der dritten Ebene (Berme) des Steinbruchs Schriesheim.

Mit schwerem Gefährt wurde hier wieder über die Seite auf die Berme gefahren, das in der letzten Zeit nachgewachsene Holz geschnitten und die Schutthalden freigelegt damit die lichtliebende Flora und Fauna überleben darf. Soweit verständlich diesen Lebensraum im Naturschutzgebiet Ölberg zu erhalten.

Schriesheim von der 4. zur 3. BermeWeniger verständlich ist der Einsatz des schweren Gefährts das dann doch bis in die ach so geschützten Felsköpfe gefahren ist und dort dadurch loses Gestein bis an den Abbruchrand gekommen ist. Um Kletternde in der darunterliegenden Berme nicht zu gefährden wurde das lose Material bei einem Einsatz von Freiwilligen entfernt.

Für die Felsköpfe (Abbruchränder) gilt ein Betretungsverbot und für Kletterer ein Ausstiegsverbot um den dort lebenden seltenen, wärmeliebenden Moosen durch Kletterschuhe keinen Schaden zuzufügen.

Wie soll mans erklären Bagger darf, Kletterer nicht.... 

 

 

 

Tag des Kletterns in Baden-Württemberg

Am 12. Juli 2013 laden die Arbeitskreise Klettern & Naturschutz ein zum Tag des Kletterns in Baden-Württemberg.

Kletterer brauchen Felsen, Klettern macht Freude! Klettern ist gesund! Klettern ist naturverträglich möglich.

In einigen Baden-Württembergischen Klettergebieten finden hierzu Informationsveranstaltungen unter der Federführung der Arbeitskreise Klettern & Naturschutz statt.
Dazu findet im Kletterzentrum der DAV Sektion Weinheim (Jakobswand) die Regionalveranstaltung statt.

Gehölzeinschnitt im Schriesheimer Klettergebiet

Erneut wurde eine Pflegemaßnahme im Schriesheimer Steinbruch durchgeführt. Gestern Montag, 14.02.2011 wurden auf der zweiten Etage die Bäume umgesägt.
Dies betrifft also die Sektoren C -G oder vom Ketscher Weg - Big Dog.
Die zweite Wandstufe war zuvor noch von keiner Pflegemaßnahme betroffen.

Die Maßnahmen waren schon letzten Herbst angekündigt nur die Termine standen nicht fest. Zu hoffen ist das das Gehölz auch weggeräumt wurde und nicht in der Wand hängt bzw. den Geröllhalden Schatten spendet.

 

 

Schriesheimer Steinbruch

Felssicherung Russenstein

Zur Zeit wird der am nördlichen Ufer von Heidelberg in Richtung Ziegelhausen gelegene "Russenstein" einer Felssicherung unterzogen.

Die Granitfelsen dieses ehemalig unter Russenstein bekannten Kletter- bzw. Bouldergebietes beherbergten einstmals die erste Route die den 10er Bereich angekratzt hat.
Der eigentliche Russenstein ist der Gedenkstein vor den am Hang liegenden ca. 10 Meter hohen Felsen. Dieser Gedenkstein erinnert an den Tod des Kutschers des Zaren, Theodor Joseph Pernewitsch der beim Pferdetränken nahe beim Haarlass im Neckar ertrank, beim Treffen von Kaiser, Zar und König gegen Napoleon 1815, welches in Heidelberg stattfand.

Die Felsen selbst sind als Wilckensfels ausgewiesen und seit 1956 Naturschutzgebiet Russenstein und mittlerweile liegen diese innerhalb des Landschaftsschutzgebietes „Bergstraße – Mitte“, und Bestandteil des FFH (Flora, Fauna, Habitat)-Gebietes Kleiner Odenwald im Rahmen des europaweiten Schutzgebietssystems „Natura 2000“.

Die Felslein zum Klettern entdeckt hatte dann Hermann Kühn in den sechziger Jahren um dann später mit Reinhard Karl verschiedene Wege durch zusteigen. Doch erst Richard Mühe hat dann die Boulderlastigen Züge getan die bis in den zehnten Grad reichten.

An den Felsen, lange Jahre hinter hohem Gebüsch versteckt, durfte dort schon lange nicht mehr geklettert bzw. gebouldert werden, doch zeugten noch die alten Haken von dortigen Begehungen.