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am Big Ben Capo Pecora

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Klettertouren

Absturz am Meer

Klettern am blauen Meer,

Thailand, Dominikanische Republik, Cayman Islands, Calanques, Sardinien, Südafrika - Top Locations - Klettern, warme Temperaturen, Meer, gutes Essen - perfekt.

Doch die Idylle kann trügen, Gefahr lauert im Detail in Form von scheinbar robusten Bohrhaken.
Durch die große Ausweitung des Sportkletterns ans Meer kommen in dieser Umwelt eine Vielzahl von Routen und Kletterer dazu. Dementsprechend ist eine steigende Zahl von Hakenbrüchen unter genau diesen meeresnahen (maritimen) Bedingungen zu vermelden. Ein noch nicht restlos aufgeklärtes Zusammenspiel von Komponenten führt zu diesen Brüchen. Nach Hakenausbruch im letzten Winter in der Dominikanischen Republik hat der UIAA Sicherheitskreis in Kooperation mit Petzl eine Studie ins Leben gerufen.
Erste "Feldergebnisse" (Oktober 2009) von tropischen Klettergebieten am Meer (warmes, feuchtes Klima) inklusive eine Empfehlung liegt nun vor.(Anhang in engl.)

Durch das agressive Gemisch von salzhaltiger Luft, Niederschläge und Wärme sind Haken relativ schnell korrodiert und halten nur noch einen Bruchteil dessen was sie halten sollten. Manchmal nicht mal mehr das Gewicht des Kletterers in Ruheposition.
Erste Daten zeigen dass 10-20% des Materials nur 1 - 5KN aushalten. Der UIAA Standard für fixe Sicherungen liegt bei 22KN (1 KN ist das Gewicht von 100Kg).

Statement Heidelberger Kletterer zum Abbau der Touren in Ziegelhausen 3

Stellvertretend für die Heidelberger Kletterszene würden wir hiermit gerne zu den Geschehnissen der letzten Woche Stellung nehmen.

Die massive Zunahme an Bergsport-Interessierten ebenso wie Sportkletterern hat besonders in den letzten Jahre ständige Neuentstehung von Kletterhallen zur Folge. Kletterwände existieren an Universitäten, Schulen, Therapiezentren und sämtlichen Formen von Freizeitparks. Klettern ist somit zum begehrten Massensport geworden. Dies hat natürlich auch Überfüllung an den Felsen zur Folge. In Heidelberg scheinen einige schwarze Schafe, was keinesfalls auf die Kletterszene zu verallgemeinern ist, im ganzjährig gesperrten Sektor Knifeblade in Ziegelhausen ihrem Sport nachzugehen. Mit Sicherheit auch auf Grund der Knappheit an tauglichen Felsen in der Region ebenso in Baden-Württemberg, die keiner pauschalen Sperrung oder einer Sperrung ausserhalb der für den Sport sinnvollen Zeiten, unterliegen. Dies hatte eine nicht abgesprochene und mutwillige Ausnagelung des betroffenen Sektors zur Folge die an Selbstjustiz grenzt und einen beträchtlichen Sachschaden zur Folge hatte (ca. 40 Touren mit 20m Länge) der nicht erstattet wird.