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Patagonien

Thomas Huber - Sehnsucht Torre, 20.11.2016 Stadthalle Heidelberg

von: WunderWelten

 

Thomas Huber Live in der Stadthalle in Heidelberg am Sonntag 20. November 2016, 17:00 Uhr, Einlass 16:30 Uhr

 

Thomas Huber, der ältere der beiden Huberbuam, lebt für seine Leidenschaft, das Bergsteigen. Gemeinsam mit seinem Bruder Alexander gehört er zu einer der erfolgreichsten Seilschaften unserer Zeit.
Seine kindliche Neugier treibt ihn seit jeher an, das Unbekannte in den Bergen der Welt zu entdecken. Ob Speed-Klettern an steilsten Wänden, Besteigen schwierigster Berge oder Expeditionen in extreme Regionen – Thomas Huber sucht stets die Herausforderung und meistert sie mit sportlichem Ehrgeiz.

Aufstieg und Fall, Rückschläge und Erfolge. Thomas Huber hat alles am Berg erleben dürfen. Sein Kämpferherz hat ihn gelehrt, dass in den verrückten vertikalen Visionen die Niederlage zugelassen werden muss, um den Schlüssel zum Erfolg zu finden. Dabei ist ihm als dreifacher Familienvater die Verantwortung für sein Tun immer bewusst.

Kontroverse um den "talibanischen" Akt am Cerro Torre

Am 16. Januar 2012 standen Kennedy und Kruk zwei junge, gute Alpinisten auf dem Cerro Torre in Patagonien. Davor hatten sie die viel diskutierte Kompressor Route erstmalig by "fair means" begangen. Die sogenannte Kompressor Route erstellt 1971 durch Cesare Maestri der sich mithilfe eben jenes Kompressors und über 400 Bolts durch die Wand bohrte ist das Corpus delicti, der Mord am Unmöglichen (Messmer). Auf dem Rückweg entfernten die Beiden mehr als 100 der Bolts aus der Wand. Dies sorgte für einen Aufschrei in der Szene und für heftige Kontroversen.

Wir sind hier recht weit weg doch die Diskussionen und die Beweggründe der einzelnen Agitatoren darum, sind recht interessant. Und die Diskussion hats bis in den Spiegel geschafft. Hier eine Zusammenstellung einiger veröffentlichter Artikel aus dem Netz in zeitlicher Reihenfolge.

Dörte Pietron, Rolando Garibotti: Zweite Wiederholung von 'Ensueno' am Fitz Roy

 

Dörte Pietron und Rolando Garibotti machen die zweite Wiederholung von 'Ensueno' (1600m, 6c) am Fitz Roy. In 2 1/2 Tagen von Chalten und zurück (8.2./9.2.). Insgesamt 28 Stunden für die Route inklusive 8 Stunden Schlaf im Biwak.
Die Route verläuft zwischen der Supercanaleta und dem West-Südwestpfeiler, folgt mehreren Risssystemen und bietet ziemlich ausgesetzte und schlecht absicherbare Plattenkletterei.

Der Wetterbericht war gut für zwei Tage, aber nur mit Fragezeichen für den dritten Tag vorhergesagt. Die zwei überlegten noch bis fünf Minuten vor Aufbruch ob sie überhaupt starten sollen. Sie hatten Glück und waren schneller als gedacht und standen schon am zweiten Tag, dem 9.2. um 17:30 Uhr auf dem Gipfel. In fünf Stunden dann über die Franco-Argentina abgeseilt und dann während des Abstiegs noch einmal am Paso Superior biwakiert. Nur mit leichten Trekkingschuhen und Alusteigeisen unterwegs, um Gewicht zu sparen, mussten sie sich aber beim Balancieren über einen ausgesetzten und vereisten Schneegrat während des Abstiegs einmal fürchten.

Die Route wurde erstmalig von Mauro Girardi, Lorenzo Nadali and Andrea Sarchi in fünf Tagen vom 22. - 26. 01. 1995 durchstiegen.
Die letzten sieben Seillängen teilt sich die Route mit der Supercanaleta.

 

Ensueno am Fitz Roy

 

 

Verlauf der Route Ensueno am Fitz Roy

Mehr Infos über Route und deren Geschichte bei pataclimb.com 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Fitz Roy und Cerro Torre in 5 Tagen

Von Dörte Pietron erhielt ich vor einigen Tagen eine persönliche Zusammenfassung der Ersteigung von Fitz Roy über die Supercanaleta und des Cerro Torres über die Kompressor Route:

Text: Dörte Pietron, Photos: Rolando Garibotti

Das Wetter in Patagonien ist bekanntermassen fast immer scheußlich. Mitte Oktober habe ich bei meinem täglichen Studium der Wetterkarten jedoch ein außergewöhnlich starkes Hochdruckgebiet über Neuseeland entdeckt. Nachdem ich es eine Woche lang auf seinem Weg in unsere Richtung beobachtet hatte, ließ ich mich zu der Prognose "in zwei Wochen kriegen wir gutes Wetter" hinreißen. Dann zwei Tage vor seiner lang ersehnten Ankunft fiel plötzlich über Nacht ein halber Meter Schnee und alles war weiß. Da war guter Rat teuer, was kann man wohl Klettern bei diesen Verhältnissen?

Nach viel Hin und Her entscheiden wir uns für einen Versuch am Fitz Roy über die Supercanaleta, die einzige Route die bei diesen Verhältnissen Sinn macht. Für den Zustieg fügen wir vorsichtshalber dem ohnehin schon schweren Rucksack noch ein paar Ski hinzu und machen uns auf den Weg.