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Roland im Quergang von Supergirl 9

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Cerro Torre

Kontroverse um den "talibanischen" Akt am Cerro Torre

Am 16. Januar 2012 standen Kennedy und Kruk zwei junge, gute Alpinisten auf dem Cerro Torre in Patagonien. Davor hatten sie die viel diskutierte Kompressor Route erstmalig by "fair means" begangen. Die sogenannte Kompressor Route erstellt 1971 durch Cesare Maestri der sich mithilfe eben jenes Kompressors und über 400 Bolts durch die Wand bohrte ist das Corpus delicti, der Mord am Unmöglichen (Messmer). Auf dem Rückweg entfernten die Beiden mehr als 100 der Bolts aus der Wand. Dies sorgte für einen Aufschrei in der Szene und für heftige Kontroversen.

Wir sind hier recht weit weg doch die Diskussionen und die Beweggründe der einzelnen Agitatoren darum, sind recht interessant. Und die Diskussion hats bis in den Spiegel geschafft. Hier eine Zusammenstellung einiger veröffentlichter Artikel aus dem Netz in zeitlicher Reihenfolge.

Fitz Roy und Cerro Torre in 5 Tagen

Von Dörte Pietron erhielt ich vor einigen Tagen eine persönliche Zusammenfassung der Ersteigung von Fitz Roy über die Supercanaleta und des Cerro Torres über die Kompressor Route:

Text: Dörte Pietron, Photos: Rolando Garibotti

Das Wetter in Patagonien ist bekanntermassen fast immer scheußlich. Mitte Oktober habe ich bei meinem täglichen Studium der Wetterkarten jedoch ein außergewöhnlich starkes Hochdruckgebiet über Neuseeland entdeckt. Nachdem ich es eine Woche lang auf seinem Weg in unsere Richtung beobachtet hatte, ließ ich mich zu der Prognose "in zwei Wochen kriegen wir gutes Wetter" hinreißen. Dann zwei Tage vor seiner lang ersehnten Ankunft fiel plötzlich über Nacht ein halber Meter Schnee und alles war weiß. Da war guter Rat teuer, was kann man wohl Klettern bei diesen Verhältnissen?

Nach viel Hin und Her entscheiden wir uns für einen Versuch am Fitz Roy über die Supercanaleta, die einzige Route die bei diesen Verhältnissen Sinn macht. Für den Zustieg fügen wir vorsichtshalber dem ohnehin schon schweren Rucksack noch ein paar Ski hinzu und machen uns auf den Weg.

Dörte Pietron klettert Supercanaleta am Fitz Roy

Dörte Pietron kletterte vor einigen Tagen das Supercouloir am Fitz Roy in Patagonien.

Zusammen mit Rolando Garibotti wurde der Auf- und Abstieg Bei schlechten Eisverhältnissen in 24 Stunden von Biwak zu Biwak bewältigt.
Das Supercouloir ein schmaler Schlauch mit Eis und Mixedkletterei, 1600 Meter, 6a+, bis zu 85 Grad steil, teilt visuell die Westseite des Fitz Roy (3405 m).

Mehr Informationen über die Route und Topo bei Pataclimb.com

Das gute Wetter nutzend sind die zwei dann nach einem Ruhetag noch über die Kompressor Route auf den Cerro Torre. Im Aufstieg wurde dann noch aufgeräumt.

Von den im letzten Sommer von David Lama's film Crew und Red Bull gebohrten Haken wurden 17 oberhalb der Schulter entfernt. Es stecken aber noch mehr Haken im Fels, entgegen den von David Lama angegebenen 12 gebohrten Haken. Die konnten dann aufgrund von Dunkelheit im Aufstieg bzw. schon wieder schlechtem Wetter im Abstieg nicht mehr entfernt werden.

Details von Rolando Garibotti auf Supertopo.com .

 

 

Kontroverse um David Lama, Red Bull und Cerro Torre

Bei ukclimbing erschien ein doch recht interessanter Artikel um die Hinterlassenschaften von Red Bull und David Lama am Cerro Torre. Lama war gewillt die sogenannte Kompressor Route von Maestri zu befreien. Dies sollte filmisch durch Red Bull festgehalten werden, dazu bedurfte es einiger Vorbereitungen was Fixseile etc. betraf. Diese wurden ? dort belassen.

Die Kontroverse um die Hinterlassenschaften bzw. der Kommerzialisierung und Vermarktung wurde durch den Artikel bei UKC durch den Autor  Kelly Cordes vom American Alpine Journal dargestellt bzw. geführt.

Cerro Torre, David Lama and Red Bullshit   Bild zu Bullshit auf der Seite von Facebook

recht interessant.

 

Bild: Facebook