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Thailand

Absturz am Meer

Klettern am blauen Meer,

Thailand, Dominikanische Republik, Cayman Islands, Calanques, Sardinien, Südafrika - Top Locations - Klettern, warme Temperaturen, Meer, gutes Essen - perfekt.

Doch die Idylle kann trügen, Gefahr lauert im Detail in Form von scheinbar robusten Bohrhaken.
Durch die große Ausweitung des Sportkletterns ans Meer kommen in dieser Umwelt eine Vielzahl von Routen und Kletterer dazu. Dementsprechend ist eine steigende Zahl von Hakenbrüchen unter genau diesen meeresnahen (maritimen) Bedingungen zu vermelden. Ein noch nicht restlos aufgeklärtes Zusammenspiel von Komponenten führt zu diesen Brüchen. Nach Hakenausbruch im letzten Winter in der Dominikanischen Republik hat der UIAA Sicherheitskreis in Kooperation mit Petzl eine Studie ins Leben gerufen.
Erste "Feldergebnisse" (Oktober 2009) von tropischen Klettergebieten am Meer (warmes, feuchtes Klima) inklusive eine Empfehlung liegt nun vor.(Anhang in engl.)

Durch das agressive Gemisch von salzhaltiger Luft, Niederschläge und Wärme sind Haken relativ schnell korrodiert und halten nur noch einen Bruchteil dessen was sie halten sollten. Manchmal nicht mal mehr das Gewicht des Kletterers in Ruheposition.
Erste Daten zeigen dass 10-20% des Materials nur 1 - 5KN aushalten. Der UIAA Standard für fixe Sicherungen liegt bei 22KN (1 KN ist das Gewicht von 100Kg).

Das erste Mal Thailand

 

Es war Anfang 1989, daß ich das erste Mal einen Urlaub in Thailand verbrachte. Da hatte ich mit Sportklettern wenig am Hut, da waren mehr Motorräder und und und.... angesagt. dennoch hatte ich zu dieser Zeit schon viele Schneestapfereien auf 4000er Gipfel gemacht.
Also '89 im Februar verbrachten wir erstmal drei Wochen im Norden Thailands mit Motorrad fahren. Anschließend ging es wieder via Bangkok in den Süden mit einem sogenannten "Geheimtip" im Notizbuch: In der Nähe von Krabi soll es einen schönen Strand geben. Nun der Strand entpuppte sich als Phra-Nang-Beach. Zur damaligen Zeit hatte ich zwar schon über den Tellerrand des Mittelmeeres hinausgeschaut aber so richtig in den Tropen mit Palmen, Strand und Meer hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht genossen. Ich war nachhaltig beeindruckt von der einzigartigen Landschaft. Phra-Nang-Beach, heller Sand eingeschlossen von ca. 150m hohen Kegelkarsttürmen geziert von riesigen Stalaktiten in allen Formen und dazwischen, sattes Grün. Im Wasser alle Schattierungen von Blau und Türkis. Direkt am Strand eine kleine open-air Küche, dahinter versteckt im Kokospalmenhain, kleine Bambushütten.