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in der Häntzschelstiege

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Risiken bei der Ausübung des Klettersports?

vom: 26.11.2007

Bestehen Risiken bei der Ausübung des Klettersports?
Es gibt zu dieser Frage einen Fragebogen von Alexander Neuhof und Volker Schöffl.
Dieser soll Versicherungen helfen, das Risikopotential des Klettersports realistisch einzustufen, so dass Kletterer in Zukunft auch in den Genuss von Lebens-, Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherungen kommen. Es gilt eine Risikoanalyse zum Sportklettern am Fels durchzuführen und dann auf die Versicherer zuzugehen.

 

Schreiben von PD Dr. med. Volker Schöffl, Cand. med. Alexander Neuhof

Klettern ist ein faszinierender Sport – leider birgt er aber auch gewisse Risiken. Diese Risiken – so denken wir und so denkt ihr wahrscheinlich auch - sind vertretbar und nicht höher als bei vielen anderen Sportarten. So weit so gut. Damit können wir alle umgehen es sei denn wir versuchen uns eine Lebens-, Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung zuzulegen. Viele dieser Versicherungen bewerten Sportklettern als Risikosportart und setzten Euch entweder sehr hohe Versicherungssummen vor oder versichern Euch eventuell gar nicht. Leider ist dieser Trend zunehmend. Die Argumente der Versicherungen sind dabei auf keinerlei Studienlagen oder harte Daten zurückzuführen. Eine kontrollierte Studie zum Risikoprofil vom reinen Sportklettern liegt nicht vor.

Hier möchten wir einhaken und diese Daten erheben. Dann kann unsere Sportart mit anderen neutral verglichen werden und das könnte jedem von uns persönlich nutzen. Hierzu sind wir natürlich auf Eure Mithilfe angewiesen und bitten um genaue Ausfüllung des Fragebogens. Wir versichern Euch, dass diese Angaben nicht an dritte Personen weitergereicht werden. Die persönlichen Daten werden nach Auswertung der Studie gelöscht.

Nehmt Euch also bitte etwas Zeit und beantwortet die Fragen möglichst sorgfältig. Ziel ist es Unfälle beim Sportklettern und Bouldern in Klettergärten zu erfassen. Als Unfall definiert ist eine körperliche Verletzung welche einen sofortigen Arztbesuch (innerhalb von 24 Stunden) nach sich zieht (z.B. Bänderriß am Sprunggelenk, nicht chronische Überlastungen oder ähnliches).

Zu dem Fragbogen kommt Ihr über folgenden Link:

http://www.equestionnaire.de/?q=3899&id=YYY

Vielen Dank für Eure Mitarbeit

PD Dr. med. Volker Schöffl Cand. med. Alexander Neuhof

Mannschaftsarzt Nationalkader Klettern Friedrich-Alexander-Universität Erlangen

Oberarzt Klinikum Bamberg AlexanderNeuhof@yahoo.de

MedCom UIAA

volker.schoeffl@t-online.de

 

Nachtrag 

Ziel unserer Studie ist es vor allem das Unfallrisiko pro 1000 Stunden Expositionszeit, dh. pro 1000 h Kletterzeit (Inkl. Sichern... siehe Bogen) herauszufinden und nicht nur was für Unfälle passieren!

Das heist im Klartext auch wer keinen Unfall hat möge bitte bitte den Bogen ausfüllen, sonst wird die Auswertung komplett verfälscht.

Für uns zählt es das wir möglichst viele Bögen erhalten, egal ob mit oder ohne Unfällen.

Herzliche Grüße Volker

 

siehe auch climbing.de