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Natura 2000 und der Steinbruch Schriesheim

Da der Steinbruch Schriesheim und Teile des angrenzenden Odenwalds als Natura 2000 Gebiete ausgewiesen sind greift hier eine FFH-Richtlinie (Fauna = Tierwelt, Flora = Pflanzenwelt, Habitat = Lebensraum) und für den Steinbruch zusätzlich eine Vogelschutzrichtlinie.

Grundlage für die Sicherung der FFH-Gebiete und Vogelschutzgebiete sind Managementpläne MaP. Auch für Schriesheim gibt es ein solcher der auf der Internet Seite der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz in Baden-Württemberg (LUBW) ausgelegt ist. Doch Vorsicht der Managementplan umfasst 225 Seiten.

Ein kletternder Kollege hat kürzlich etwas Zeit investiert und sich durch die 225 Seiten gewühlt und das Wichtigste für den Schriesheimer Steinbruch Kletterer auf vier Seiten zusammengefasst.

Zusammenfassung

Verweis zum Originaldokument der LUBW (pdf, 225 S. 3,7 MB)

 

Auszug aus der Seite Managment und Sicherung der LUBW welche die Grundlagen der Pläne vorstellt (gekürzt):

Ziel des Schutzgebietsnetzes Natura 2000 ist die Erhaltung und die Wiederherstellung europaweit gefährdeter Lebensräume und Lebensgemeinschaften und damit die Bewahrung der biologischen Vielfalt Europas für zukünftige Generationen. Die FFH-Richtlinie verpflichtet daher die Mitgliedstaaten zur dauerhaften Sicherung der Natura 2000-Gebiete, entsprechende Erhaltungsmaßnahmen zu ergreifen, gegebenenfalls Entwicklungs- oder Bewirtschaftungspläne aufzustellen (Artikel 6 Absatz 1) und Verschlechterungen der FFH- und Vogelschutzgebiete zu vermeiden (Artikel 6 Absatz 2).

......

Weitere Grundlage für die Sicherung der FFH-Gebiete und Vogelschutzgebiete sind Managementpläne (MaP) (alte Bezeichnung: Pflege- und Entwicklungspläne, PEPL). Sie werden für alle Natura 2000-Gebiete erstellt. Im Rahmen dieser Fachpläne werden die Vorkommen von Lebensraumtypen und Arten der FFH-Richtlinie (Anhang I und II) bzw. der relevanten Arten der Vogelschutzrichtlinie erfasst und bewertet. Weiterhin werden konkrete Maßnahmen für ihre Pflege und Entwicklung zusammen mit den Landeigentümern, Pächtern etc. festgelegt. Die Inhalte der MaP können zudem eine wichtige Basis für die Beurteilung der Zulässigkeit von Plänen und Projekten im Rahmen von Verträglichkeitsprüfungen sein. Grundsätzlich gilt für die Arten und Lebensraumtypen der Natura 2000-Gebiete ein Verschlechterungsverbot (Baden-Württemberg: §37 NatSchG). Danach müssen Vorhaben die Schutzgüter erheblich beeinträchtigen könnten, einer Verträglichkeitsprüfung unterzogen werden. Das heißt, es wird geprüft ob und ggf. unter welchen Auflagen ein Projekt durchgeführt werden darf.

 

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