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Bild aus Archiv

Rhyolith am Mt. Manganui, Kletterin: Frauke

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Kletterhalle Bensheim

Der Himmel war schon zwei Tage grau, Regen, Wind und kalt. Kurzum schlechtes Wetter und ungemütlich. In der Kletterhalle in Heidelberg war man noch mit Aufräumarbeiten beschäftigt, in Frankenthal war noch die Meisterschaft in Gange. So ergab sich letzten Sonntag ein Besuch in der neuen Kletterhalle "High Moves" in Bensheim.

Die Kletterhalle, im Industriegebiet errichtet ist mit vielen Parkmöglichkeiten ausgestattet die auch meist schon besetzt sind. Von weitem nicht sofort als Kletterhalle identifizierbar, sieht man beim Näherkommen Strukturelemente die in die Außenhaut der Halle integriert sind.

Erster Eindruck beim Eintreten in das mit Tischen und Stühlen ausgestattete Foyer: geräumig, hell und ....neu :-)

Für die Tageskarte normal zahlt der Besucher 13€, Vormittag oder Abendkarte 9€ und Boulderkarte 6€. Ermäßigungen bekommen Schüler, Azubis, Zivis, Wehrdienstleistende, Studenten, Senioren, HartzIV-Empfänger.
Das Personal hinter der langezogenen Eintritts "Bar" ist nett.

Die Halle ist mit Bistro, Boulderraum, Kinderbereich, Sauna und Hochseilgarten ausgestattet .

Die ca. 1000qm Kletterfläche mit ca. 13m Höhe sind mit vielen Touren in den unteren Schwierigkeiten (bis 7-) ausgestattet. Viele Routen können auch im Top-rope geklettert werden. Im zentralen vorderen Bereich der Wand drängt sich ein beeindruckender mehrstufiger Überhang bis unter die Decke. Von diesem gehts weiter zu einem großen Zapfen an dem wieder abgeklettert und auf der gegenüberliegenden Seite des Zapfens wieder hochgeklettert wird. Es befinden sich hier Routen vom Grad 7+ aufwärts, Ausdauer ist notwendig.
Die Routen selbst sind "Benutzerfreundlich" geschraubt, also eingänglich, die Griffabfolge und die Routenführung sind meist klar erkenntlich, die Schwierigkeit liegt bis auf Außnahmen eher in der Ausdauerkraft und nicht in akrobatisch anmutenden Bewegungen. Insgesamt kann meist im Flow geklettert werden. Die Routen sind gut geschraubt.
Eine farbliche Absetzung verschiedener Kletterbereiche machen diese visuell eindrucksvoller.
Richtige Hardmover werden die Halle momentan nicht wirklich oft besuchen können, da die Routen in den oberen Bereichen nicht viele sind.

Der Boulderraum bietet bei ca. 100qm Fläche mit Weichbodenmatten und 4m Höhe genügend Möglichkeiten harte Züge, zu testen.

Der Kinderbereich ist einfallsreich mit Naturhölzern, Kunststoff- und Sandsteingriffen ausgestattet. Die kleinen haben was zu tun und auch sonst ist viel Platz.

Inmitten der Halle befindet sich dann der Hochseilgarten mit Naturhölzern, Strickleitern, Kletterbaum usw. Auch hier noch Potential für jede Menge Spaß.
Doch kann ich mir vorstellen dass bei einer vollen Halle plus gleichzeitigem Gebrauch des Hochseilgartens jede Menge Verständnisprobleme auftreten können.

Insgesamt war es ein gelungener Nachmittag und die beste Entscheidung für diesen grauen, regnerischen Sonntag. schade nur dass die Sauna erst ab 18 Uhr zu benutzen ist.

r.

 

Link: High Moves