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8. Sl: Alex ohne kleine Griffe in steiler Platte

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Klettern

Hungarob Combination 7c, Namibia - Teil 3

Hungarob Combination 7c, Neutour an der Orabeswand,  Brandberg, Namibia

Text und Bilder by Till Kramann und Team Namibia

Ich sitze hier am Generator (Lager 2, eine Stunde unterhalb des Basecamps) und lade saemtliches Zeug auf was zu laden ist, Akkus fuer die Hilti, Akkus fuer die Kamera, Joergs iphone (ja wir haben tatsaechlich Empfang am Fuße der Wand), und Laptop (! kann sich das einer vorstellen, die haben tatsaechlich nen Computer hochgeschleppt um Alex' Filmesammlung naeher kennenzulernen  dafuer aber die Haelfte der Bolts im Auto vergessen!!! Der Jägermeister, so heißt das Auto, steht ziemlich weit weg, 6 Std. mit Gepaeck und mind. 1200 Hm). Aber erstmal der Reihe nach:

Tag 1:
Erster Tag im Leben danach (nachdem man dachte, man haette sich schonmal richtig angestrengt, hart gearbeitet, total verausgabt!) Wir starten viel zu spät am Morgen. Wir können uns nicht mit den bestellten Trägern einigen. Nachdem diese den 4-fachen Tageslohn fordern, entschließen wir uns in einem Anfall von grenzenloser Selbstüberschätzung und Arroganz unsere Lasten selbst zu tragen. (Im Nachhinein und in Anbetracht der Tatsache, dass wir letztendlich doch erfolgreich waren, kann man nicht sagen, dass es eine Fehlentscheidung war. Dennoch hätten wir mindestens einen vollen Tag mehr zum Klettern gehabt und gegen Ende größere körperliche Reserven.)

Die Anfahrt und Suche nach der Wand fällt nicht schwer. Schon von Weitem steigt sie ganz oben am Massiv steil empor. Mit vier Wüstenfahrvolltrottel gestaltet sich eher schwierig, den richtigen Sandweg zu erwischen.

Neues aus Namibia - Teil 2

Auf dem Weg zum Brandbergmassiv

 

In der Wueste ist es fantastisch! Die Nacht wird tatsächlich ziemlich kalt. Das Thermometer fällt auf unter 5 Grad! Kaum zu glauben, wir sitzen abends noch in der Daunenjacke vor dem Zelt. Die Farben praesentieren sich im Sonnenaufgang sehr viel intensiver. Am Ende des Tals, mitten in der Wueste bildet das Restwasser dieses Fruehlings einen See. Unglaublich, es gibt ploetzlich so viel Leben um uns herum....

Nachdem wir nun Joerg und Manuel in Windhoek abgeholt haben, nutzen wir die auf dem Weg zu unserem eigentlichen Ziel, dem Brandbergmassiv, liegende Spitzkoppe abermals fuer 2 geniale Klettertage. Wir besteigen das Rhinohorn, machen eine "Risstour" an einem der Vorbauten der Pontoks sowie ein Verschneidungsklassiker Namens "Watersports". Als Pontoks werden die benachbarten 5 Felsdome genannt. In den "Rissen" verschwindet Alex teilweise bis zu den Schultern.

Neues aus Namibia

 

Neuland in Namibia

 

Ein Team von vier Kletterern hat sich für mehrere Wochen aufgemacht nach Namibia um dort im fantastischen Granit Neutouren zu erschließen. Mittlerweile sind die ersten dort angekommen und haben sich dort erstmal an der Spitzkoppe "eingeklettert".

Hier gibt es den ersten Bericht von Till und Alex:

 

Nach viel Packstress, einer eher kurzen Autofahrt (Ich glaube schon jetzt, dass mir Autofahrten zu Hause nie wieder lang vorkommen werden!) und einer Nacht Flug steigen wir an einem anderen Ende der Welt aus dem etwas heruntergekommenen Flieger. Windhoek, Namibia, Afrika. Dass es hier afrikanisch zu geht wird gleich klar. Wir laufen 500m uebers Rollfeld zum "Terminal" um dort das Visa zu bekommen. Die Sonne geht gerade auf. Das Gepaeck wird kurz vor Verlassen der "Security"-Zone nochmals durchleuchtet. Dem "Officer" (saemtliches Flughafenpersonal ist schwarzer Hautfarbe), dessen Uniform aus einer neongelben Warnweste besteht gefaellt unser Gepaeck nicht. Wir muessen noch nach neben an gehen (?). Aha, Zum Gepaeck-"Check".

Conquest, Graue Wand

 

Das erste Septemberwochenende bot sich nochmal an für eine Alpentour. Obwohl die Aussichten für den Sonntag alles andere als gut waren, gings in die Schweiz.
Da dieses Jahr sei es aus Zeit- oder Wettergründen, so gut wie nichts lief gings eben für dieses Wochenende in den Granit an die Graue Wand am Furkapass.
Es ist nicht das erste Mal dass ich dort bin, die Niedermann, der Klassiker stand schon vor vielen Jahren auf dem Programm. Leider hat uns damals der Regen gleich zweimal aus der Wand gespült.
Diesmal sollte es die Conquest sein. Die Route mit 9 SL nicht besonders lang und bequem, mit nicht zu frühem Aufstehen vom Parkplatz Tätsch aus zu machen, wurde 1988 von den Brüdern Remy eingebohrt. Dies verspricht eine gute Linie und wenigen Bohrhaken. Die Schwierigkeiten in den verschiedenen Führern variieren zwischen 6+ und 8. Tatsache ist, dass der 50 Meter lange Riss in der Senkrechten, die Superfessura, das Herzstück der Route, mit 7a nicht überbewertet ist. Also wir mußten schon recht arg zulangen.