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Klettern
Conquest, Graue Wand
Das erste Septemberwochenende bot sich nochmal an für eine Alpentour. Obwohl die Aussichten für den Sonntag alles andere als gut waren, gings in die Schweiz.
Da dieses Jahr sei es aus Zeit- oder Wettergründen, so gut wie nichts lief gings eben für dieses Wochenende in den Granit an die Graue Wand am Furkapass.
Es ist nicht das erste Mal dass ich dort bin, die Niedermann, der Klassiker stand schon vor vielen Jahren auf dem Programm. Leider hat uns damals der Regen gleich zweimal aus der Wand gespült.
Diesmal sollte es die Conquest sein. Die Route mit 9 SL nicht besonders lang und bequem, mit nicht zu frühem Aufstehen vom Parkplatz Tätsch aus zu machen, wurde 1988 von den Brüdern Remy eingebohrt. Dies verspricht eine gute Linie und wenigen Bohrhaken. Die Schwierigkeiten in den verschiedenen Führern variieren zwischen 6+ und 8. Tatsache ist, dass der 50 Meter lange Riss in der Senkrechten, die Superfessura, das Herzstück der Route, mit 7a nicht überbewertet ist. Also wir mußten schon recht arg zulangen.
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Spanien/Katalonien
Sightseeing zu Kletterspots im spanischen Katalonien
Spanien sollte es diesmal sein - zwei Wochen Zeit sind nicht lang und Spanien weit, aber da es diesmal schon einmal ins Wasser fiel.....
Mit dem Auto mitten durch Frankreich mit Kletterstop in der Gorge du Tarn. Über die Pyrenäen durch Andorra Richtung Lleida. Bald nach Passieren der Grenze kommen wir zum ersten in unserem Guide enthaltenen Spot - Tres Ponts.
Durch die Verlegung der Straße in einen Tunnel ist das Gebiet dicht an der Straße aber dennoch ruhig bis auf den rauschenden Fluß El Segre, der durch die Schlucht schießt. Tres Ponts ist für die Spanier ein Sommerklettergebiet. Ab ca. 13 Uhr im Schatten, Wind geht durch die Schlucht. Die Routen sind lang senkrecht und überhängend, die Kletterei vorwiegend athletisch, der Fels ist super, viele Schuppen und Untergriffe.
Im nahen Ort Organya kann auf dem Camping in Hütten oder Zelt übernachtet werden. Der Ort ist auch Anlaufstelle für Gleitschirmflieger.
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Klettern und DWS bei Löbejün
Diesmal war es ein ganz exotisches Klettergebiet in das unser Ausflug ging. Dem Einen wegen der Möglichkeit des Deep Water Soloings, dem Anderen wegen einer auch zu hier im Raum vergleichbaren Gesteinsart.
Es ging nach Löbejün in die dortigen Quarzporphyr Steinbrüche. Zugegeben 450 Km zu fahren um in einigen Steinbrüchen zu klettern muß nicht sein vor allem da wir noch am Frankenjura vorbei gefahren sind. Doch der Reiz des Anderen, des Neuen der hats ausgemacht und sowieso wird eh in jeder Menge in Steinbrüchen geklettert, sei es nun in Kronthal, Ziegelhausen oder Ettringen.
Löbejün kurz hinter Halle an der Saale, Sachsen-Anhalt, kleine Stadt im Saale Kreis mit mehreren Steinbrüchen in denen Quarzporphyr abgebaut wurde oder wird.
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Klettern auf Koh Lao Liang, Thailand
Felsige Insel im südthailändischen Meer
Nach unserem Aufenthalt in Ton Sai wagten wir uns weiter tief in den Süden Thailands. Nach einigen anstrengenden Tagen des Beachings landeten wir auf dem kleinen felsigen Eiland Koh Lao Liang im Mu-Ko-Phetra-Nationalpark.
Aus verschiedenen Quellen wussten wir von dieser Insel und das Topo der Routen steht auch im letzten Thailand Climbing Guide. Ganz spontan kamen wir nicht auf die Insel, da eine Vorausbuchung auf dem einzigen Resort der Insel notwendig ist sonst hält das Speed-Boat der Tigerline schon gar nicht vor der Insel an.
Ko Lao Liang - eigentlich zwei getrennte Inseln. Beide haben kleine Strände und einige Höhlen, in denen Schwalbennester geerntet werden. Vor den Inseln liegen flache Riffe die laden zum Schnorcheln ein.
Eingerahmt von versinterten überhängenden Felsen liegt der einzige Strand auf der Insel. Etwa 300 Meter lang, Bäume im Hintergrund. Dort befindet sich dann auch das einzige Resort der Insel. 30 Zelte für max. 60 Besucher und ein open-air Restaurant stehen im hinteren Teil des Strandes verstreut unter Bäumen.
Nur die Tiger-Linie steuert die Insel an und da es kein Pier gibt legt das Insel-Longtailboot am Speedboat an und nimmt die Passagiere auf.
Zur Mittagszeit am Strand angekommen gibt es erstmal etwas gegen den Hunger und Kaffee. Nach dem Einchecken im geräumigen Zelt ging es dann auch bald zum Klettern. Ab ca. 11:30 kommen die Sektoren in den Schatten und dann mit leichtem Wind war es auch recht angenehm zum Klettern. 50 Meter neben den Zelten beginnen die ersten Touren.
Die ca. 50 Routen auf der Insel von 5b - 7c sind meist überhängend, gute Griffe und teilweise enorm versintert eben typischen Thailand. Allerdings gibt keine Herausforderung für den permanenten Hardmover. Meist um die 30 Meter hoch und noch rauh, nicht abgespeckt. Da die meisten Routen erst vor einigen Jahren eingebohrt wurden und die Insel auch nur eine begrenzte Zahl an Besuchern hat, die bei weitem nicht alle Klettern sind diese Touren noch nicht abgenutzt und es macht richtig Spaß dort zu klettern. Allerdings sollte man auch ein Auge auf die Tritte und Griffe werfen die benutzt werden. So ist es bei manchem Stalaktit ganz klar dass der eben nicht genommen werden sollte sonst isser weg...... und das muss nicht sein.
Alle Haken sind geklebt und es gibt kein Gedränge an den Routen - alles völlig entspannt.




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