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Bild aus Archiv

Jürgen am „Ohr“ in der 6. Seillänge

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Klettern

Klettern in Chulilla, Spanien

Vertikales vom Feinsten

Einige Zeit ist es her, daß ich mich bewaffnet mit den damaligen Kopien des Sun Rock Führers in die nördlichen Gefilden Spaniens begeben habe. Der damalige südliche Kletterhotspot El Chorro war mir schon bekannt, doch Montserrat, Siurana und überhaupt Katalonien waren mir noch gänzlich unbekannt. In den Kopien befanden sich auch jene des Klettergebiets Chulilla, angepriesen und hatte damals schon mein Interesse geweckt. Sah gut aus. Damals kam ich dann nicht dazu Chulilla zu besuchen.
Dieses Jahr mit einem ausgedehnten Zeitfenster kam ich, wenn auch nur halb geplant, dazu in Chulilla zu klettern.

Chulilla hat mittlerweile eine Renaissance erfahren. Lange Zeit nach dem Ende der 80er - Anfang der 90er Jahre, in einen Dornröschenschlaf gefallen, wurde wundersamerweise das offentsichtliche Mehr an Potential gesehen. Es wurde gebohrt und eingerichtet. Der unterhalb von Chulilla mäandrierenden Rio Turia, der seinen Ursprung in der Sierra von Albaracin hat erschuf dort eine Kilometerlange Schlucht. Beiderseitig Wände, hohe Wände deren Potential noch lange nicht erschöpft ist.
Also machte ich mich mit frisch gewaschener Garnitur von Siurana auf nach Chulilla.

Klettern in Sardinien, Mai 2016

Bilder und Text by Krille

Eigentlich waren wir ja fast alle der Meinung, Korsika sei landschaftlich abwechslungsreicher, vielfältiger und interessanter. Aber da gab es ja 2 neue dicke Kletterführer, je einen für das Sportklettern und für Mehrseillängen, die das Interesse für Sardinien weckten. Und da der letzte Besuch dieser Insel schon etwas zurück liegt, so hieß das Motto für den Mai "Auf nach Sardinen!". Mit einer Kabine in der Nachtfähre ab Genua kommt man ausgeschlafen an und über die neue Autobahn geht es rasch an die Südwestküste der Insel. Erstes Ziel ist die Region um Igelesias. Die rötlichen Abraumhalden am Stadtrand lassen unschwer erkennen, dass es sich um eine alte Bergwerksstadt handelt. Der Südwesten war reich an Mineralien und war Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts ein Zentrum des Bergbaus für Zink und Blei-Mineralien.

Leonidio - das neue Kalymnos?

Alle Bilder und Text by Krille

In den Klettermagazinen und im Internet wird taucht immer wieder mal das Klettergebiet Leonidio auf den Peleponnes in Griechenland auf. Es ist vom "neuen Kalymnos" die Rede und die Fotos zeigen hohe rötliche Felswände mit Meerblick.
Ein Blick ins Internet zeigt viel Bewegung beim Sektoren- und Routenerschließen. Als dann im Ende 2014 erschienenen Auswahlführer über Griechenland für Leonidio mehr als 300 Routen auf ca. 45 Seiten aufgeführt werden, steht der Entschluss fest: Im November 2015 geht es zur Sommerverlängerung inklusive klettern nach Griechenland auf die Peleponnes. Nach Athen gibt es um diese Jahreszeit recht günstige Flüge, auch unabhängig vom streikanfälligem Kranich, und mit dem Mietwagen sind es 3 bis 3,5 Stunden ab Flughafen bis Leonidio. Mit dieser stressfreien und wetterunabhängigen Anreise punktet das Klettergebiet schon mal im Vergleich mit Kalymnos. Wir hatten uns eine Ferienwohnung am Meer einige Kilometer vor Leonidio in dem kleinen gemütlichen Fischerdörfchen Sampatiki ausgesucht. Frühstück auf der Terrasse mit Blick in den Fischerhafen. Und dann ging es an die sonnigen Südwände.

"Mir machen da mal nuff" - Wege klettern in der Sächsischen Schweiz

Alle Bilder und Text by Krille

Blick nach unten, ja es ist wieder Zeit für eine weitere Schlinge, Blick nach oben, ok zum Ring sind es noch 5 bis 6 Meter. Da bieten sich die Zacken und Knubbel für ne Fusselschlinge doch an. Und weiter geht es. Das klettern mit Kopf,Griffe finden ohne Magnesiaspuren, Sicherungspunkte finden und den Sicherungen vertrauen macht Spaß. Wenn auch die Sache mit dem Einhandknoten noch nicht so ganz perfekt klappt, ab und an müssen die Zähne helfen. Deshalb ist hier nicht Routenspulen sondern Wege klettern angesagt. Unterschiede gibt es noch viele. Aber erst einmal was zum Gebiet. Ja es geht um die Sächsische Schweiz. Eigentlich das größte Klettergebiet in Deutschland. Aber auch ein Gebiet an dem sich die Geister scheiden. Mein Plus ist, dass ich hier in den 70 ern mit dem Klettern begonnen habe. Beim vielen Herumreisen in der Welt habe ich fast vergessen wie schön die Kletterei hier ist. Zum Glück nur fast. Deshalb kam es in diesem Herbst zu einem längeren Wiedersehen mit dem sächsischen Elbsandsteingebirge.