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Radtour, Desert Agrigates

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weltweit

Klettern im Frühling auf Korsika

Irgendwann geht endlich der Winter zu Ende. Da kommt die Frage nach Kletterzielen auf. Was sollte denn so ein Idealziel im Frühling außer Sonne und Wärme noch alles bieten:

- gut abgesicherte Sportklettereien in Klettergärten mit Sonnen und Schattenausrichtung in landschaftlich schönen Lagen
- Mehrseillängen sowohl gut abgesichert um sich wieder an das Metier zu gewöhnen aber auch was zum selber Legen
- natürlich mit moderaten Zustiegen
- verschiedene Gesteinsarten wären noch gut
- und für Ruhetage was zum biken und baden
- das Ganze nicht übervölkert
- und für den Geldbeutel im erträglichen Rahmen.

Dazu fällt mir spontan das Gebirge im Meer – Korsika- ein. Die Insel der Schönheit (île de beauté) hat neben hochalpinen Regionen, duftenden Kiefernwäldern, Gebirgsseen, Badegumpen in klaren Flüssen, sanften Hügellandschaften mit Olivenhainen, Badebuchten mit glasklarem, tiefblauen Wasser auch viele schöne Klettermeter zu bieten.

Klettern in Kuba, Vinales

Klettern im Land von Salsa, Rum und Zigarren

Eher durch Zufall kam ich diesen Winter zum Klettern nach Kuba. Zugegeben Kuba interessierte mich seit längerem doch kam ich nun durch meinen entscheidungsfreudigen Kletterpartner in den Genuß einen Teil Kubas kennen zu
lernen und zu sehen.

Nach neuneinhalb Stunden Flug von Paris kamen wir in Havana an. Nach drei Tagen Aufenthalt und Sightseeing der wirklich interessanten Hauptstadt Kubas ging es mit einem Viazul Bus Richtung Westen ins ca. 170 Kilometer entfernte Vinales, dem kubanischen Kletterspot.
In der Hauptregion des Tabakanbaus der Provinz Pinar del Rio gelegenen Ortes Vinales, wurden wir als Touristen beim Ausstieg aus dem Bus schon von einer Traube Menschen erwartet die uns ihre Casa Particular als Unterkunft anboten. Da wir uns im Voraus schon mit dem Casa von Oscar in Verbindung gesetzt hatten beschieden wir alle mit einem freundlichen "No Gracias tenemos". Wir haben dann auch bald zum Casa Oscar gefunden, wo uns dieser schon erwartete und gleich eine Flasche Rum bereitstand. Bei Oscar, selbst mit dem Klettern nichts zu tun, hat sich doch eine Art Klettertreff entwickelt. Wie es der Zufall so wollte waren die ersten auswärtigen Kletterer bei Ihm zu Gast..... Unterkunft und Verpflegung sowie Freund- und Herzlichkeit - todo perfecto.
Nachdem die Flasche leer war haben wir dann auch unser Zimmer bezogen und dann gabs auch schon bald Abendessen.

Klettern in der Sonne Teneriffas

Klettern in der Sonne Teneriffas - Nicht der beste Fels der Welt, aber garantiert das beste Wetter

Herbstwetter und verfrühter Wintereinbruch - also auf in sonnige Gefilde! Da war doch so ein Artikel in einer Kletterzeitschrift mit Fotos von roten sonnigen Basaltfelsen auf einer Insel. Na das klingt doch nach klettern in der Sonne, baden,  südlicher Gelassenheit, einfach nach Urlaub. Also auf nach Teneriffa dem Vulkangebirge im Meer.
So sind wir Mitte Oktober auf Teneriffa unterwegs ins größte Klettergebiet Arico. Selbiges liegt wie die meisten Klettergebiete im südlichen Teneriffa in einer Schlucht. Wir steigen hinab in die Schlucht, ah da sind schon die ersten Bolts und der Umlenker ist auch schon zu sehen. Na ja, das sind zwar bloß 6 - 7 Klettermeter, aber wir sind ja erst am Anfang der Schlucht. Ok, weiter hinten werden die Routen länger, aber mit unserem 70 m Seil sind wir doch deutlich überequipt. Für den oberen Teil der Schlucht von Arico reicht ein 40m Seil. Im unteren Teil sind die Routen etwas länger aber auch deutlich steiler. Unter 6b ist da nichts zu holen und gutes Hallentraining zahlt sich hier aus.  Der Basalt von Arico ist glatt und hat als spezielle Besonderheit viele Löcher aufzuweisen. Der Routenverlauf ist von weiten sichtbar durch die vielen Chalkspuren. Gutes Stehen ist angesagt und neu für mich war, dass Basalt auch abspecken kann.

Millenium, Wendenstöcke

Donnerstag hatte ich eine mail deren Inhalt sich für mich zusammen fasst in Wochenende - Wetter gut - Wenden - Millenium. Ich bin hellwach - Millenium! wollte ich schon lange mal machen.
Später dann Anruf, ich bin dabei.

Freitag nachmittag, Abfahrt 17 Uhr. Der Verkehr läuft etwas zäh, aber um 22:15 sind wir auf der Wendenalp (1600m). Vor uns im Dunkeln sind die Umrisse der Wandfluchten der Wendenstöcke zu erahnen. Über uns klarer Sternenhimmel mit Milchstraße.
Das gute Wetter hat noch andere Kletterer animiert  die Wenden auf zusuchen. Ca. 15 Pkw´s stehen auf dem Parkplatz.

Ort

Switzerland
46° 45' 51.2568" N, 8° 24' 5.4828" E
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