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Sommerreise

Diesmal sollten es wieder die Alpen sein, Mehrseillängen. Bietet sich ja auch an im Sommer, so dachten wir auch die letzten Sommer bevor und sind dann meist doch dank unbeständigem Wetter irgendwo im Süden gelandet.
Die Vorzeichen standen dieses Jahr auch nicht gut. So sind wir im Regen losgefahren und kamen dann in der Schweiz auch im Regen an. Kurz die Gebiete nach Regensicherheit abgecheckt, dann haben wir uns zum nächsten Tag fürs Melchtal entschieden.
Nachts Regen - nächster Morgen Kaffee im Regen, dann erstmal hochgefahren nach Melchsee-Frutt, 10 Meter Sicht, Regen und Schnee, sofort wieder runter. Dann bei der Abfahrt ein Wolkenloch mit Blick auf die Cheselenfluh, einige Bereiche scheinen trocken. Dort hingelaufen waren meist die ersten 2 SL in der Dächerzone, Sektor Chaltbach, machbar. Doch mit Hindernissen in Form von ausgeprägten Wasserstreifen und nassen Ärmeln bis in die Achselhöhlen. Dementsprechen war die Ausbeute. Immerhin hats aufgehört zu regnen und die Sonne kam durch. Gegen Abend gingen dann noch 2SL (7a) im nicht überhängenden Bereich im Sektor Meteorit.

Klettern am Klausenpass

Zum Klausenpass in der Schweiz, komme ich schon seit Jahren immer mal wieder zum Klettern vorbei. Alpines Sportklettern vor grandioser Kulisse.
Schweift der Blick vom Klausenpass oder besser ca. 500 Meter unterhalb der Passhöhe Richtung Norden dann wird dem Betrachter die weitere Sicht durch ein recht steiles Gemäuer versperrt.
Chli Glatten, der Name des Felsriegels ist in ca. 40 Gehminuten von der Passtraße zu erreichen und wird durchzogen von einer Vielzahl von begehenswerten Routen in steilem bis leicht abdrängendem, festem , rauhem Kalk.

Zu den Urner Alpen im Kanton Uri gehörig bewegt sich die Kletterei im Schächental, an dessen Ende der Glatten steht nicht wie sonst in den Urner Alpen im Granit sondern komplett im Kalk. Eindrucksvolle Wände rahmen das Tal ein.

Der Riegel des Chli Glatten ist ca. 200 Meter hoch mit meist 5 - 6 Seillängen. Die  Schwierigkeiten der einzelnen Routen bewegt sich meist zwischen 5c - 7b. Geklettert wird vorrangig an Leisten und Auflegern. Teilweise sind die Leisten recht scharf mit den für Kalk typischen kleinen "Pickeln" übersät das vorteilhaft für den Grip ist. Insgesamt muß sich aber wegen dem Grip wenig Gedanken gemacht werden, da der Einstieg auf ca. 2200 Meter liegt. Ist es im Flachland zu warm, dann ist die nach Süd ausgerichtete Wand dennoch nicht zu heiss und ein wenig Wind geht so gut wie immer. Dementsprechend kann im allgemeinen auch nur von Juni bis November geklettert werden. Bei guten Bedingungen geht das Klettern auch im Winter in Verbindung mit einer Skitour. 

Kronthal

Bilder anklicken (2 von 14) © Andy

Einstieg, Le Chien engage 7c+ L´ecole buissonniere 7a, eine der besten Routen im Grad.

Diesen Frühling statteten wir Kronthal im Elsaß doch recht oft Besuch ab. Dabei waren meist Michael, Andy, Frauke, Erick, Florian, Alex. Von Heidelberg ist es nicht ganz nah. Immerhin fährt man ca. 1,75 - 2 Stunden, doch für zwei Tage lohnt es allemal und bei feuchter Witterung ist es oft auch kein Problem zu klettern. Es gibt viele gute Routen, die schwereren sind immer auch gut zu projektieren. Insgesamt macht es dort Spass im kompakten Sandstein zu klettern. Ein klitzekleiner Nachteil ist die vorbeiführende Straße die sich aufs akustische Ambiente auswirkt.
Visuell dokumentiert haben wir generell wenig, Kamera oft dabei und wenig abgedrückt doch letztendlich hatte Andy vor einiger Zeit seine Kamera dabei und hat dann auch die Linse ausgerichtet und abgedrückt. Bis auf ein Bild sind alle von Ihm.

Klettern an den Desert Towers in der Wüste bei Moab(Utah)

Es begann alles mit einem Foto, das Jürgen mir zeigte. Ein schlanker majestätischer Turm aus rötlichem Sandstein mit glatten senkrechten Wänden in einem Wüsten-Canyon war zu sehen. Der Moses Tower im Tayler Canyon im Canyonlands Nationalpark in Utah. Dieses Bild brannte sich ein und der Traum war geboren.

Irgendwann später: Wir (Jürgen und Krille) lagen in der Dämmerung im Schlafsack unterhalb des Castleton Towers. Der Typ im Kletterladen von Moab hat uns diesen ruhigen Campground empfohlen. Sehr ruhig war es dann auch, denn der Campground bestand im Wesentlichen aus einem Hinweisschild „keinen Abfall zu hinterlassen“. Aber wir haben sehr schön mit direktem Blick auf den Castleton Tower unter freiem Himmel genächtigt.
Der Castleton Tower war auch unser Ziel für den nächsten Tag.
Wegen der zu erwartenden Tagestemperaturen war frühes Aufstehen angesagt. Aufstieg im Dämmerlicht, die ca. 300 Höhenmeter den Schuttkegel hoch sahen aus wie „ein Schritt vor und zwei zurück“, es ging aber wesentlich leichter.