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4. Sl: Manu am 2-Finger-Aufleger zum rettenden Riss

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Heidelberg

Ziegelhausen II

Klettern zum Feierabend

 

Irgendwann Anfang der 80er Jahre wurden die ersten Routen im alten Steinbruch von Ziegelhausen II eingebohrt. Wer hier initiativ war entgeht meiner Kenntnis, wahrscheinlich wurden die Risse vorher schon von alpinen Aspiranten genutzt.
Eingebohrt oder mit geschlagenen Haken versehen wurde nicht nur der Bereich unter dem großen Dach. Es gab auch noch Rechts und Links von dem heute bekletterbaren Teil ca. 13 Routen. Dieser Bereich wurde 1997 gesperrt.
Die Kletterei erfolgte anfangs an natürlichen Linien wie Risse und Verschneidungen später dann auch Routen durch den kompakten Sandstein. Geklettert wird an Leisten, Löchern, Rissen. Einmalig für den Odenwald ist das große Dach.

Angebote Kletterschuhe bei Globetrotter Heidelberg

Heute erreichte mich eine Mail vom Globetrotter Heidelberg, dem Ausrüstungsladen in der Plöck zu sehr guten Angeboten von Kletterschuhen.

Folgender Text und die Angebote:

Ziegelhausen 3 ausgenagelt!

 

LINK: Nachtrag zum Geschehen

Heute nachmittag erreichte mich die Nachricht das Ziegelhausen 3 ab der Route "Gravel Pit" nach Osten komplett abgebaut wurde. Offenbar in einer Nacht und Nebel Aktion wurden alle Bolts abgeflext.

Dies betrifft 35 Touren zwischen 12 und 30 Meter Länge. Dies macht wohl ca. 200 Bohrhaken. Das ist eine Menge und macht viel Lärm und das Ganze während der Brutzeit des Falkens. Falken sind zur Zeit anwesend.

Wer der oder die Abflexer waren ist momentan nicht bekannt. Die ganze Aktion muß innerhalb dieser Woche stattgefunden haben. Das Material insbesondere Umlenker ist auch verschwunden.

Das ganze Aktion fällt auch zusammen mit den Anträgen von Naturschutzverbänden beim Regierungspräsidium diese Sektoren auszunageln. In dieser Hinsicht sind momentan auch Gespräche zwischen den Parteien AG Klettern Odenwald, den Naturverbänden, Stadt Heidelberg und Reg.Präsidium Karlsruhe am laufen. Die Gespräche werden auch weiterhin laufen doch was gibt es noch zu verhandeln?

Riesenstein

keine zeit zum klettern, zu lange gearbeitet? ja komm doch noch schnell zum riesenstein. in zwei - drei stunden dann alle lohnenswerte touren geklettert. ideal nach feierabend an lauen sommertagen.
der riesenstein gelegen direkt über heidelberg am hang des gaisbergs, gerade mal 10 minuten von der altstadt, teilt sich zumindest klettertechnisch auf in die boulderblöcke (der eigentliche riesenstein) und den über der straße gelegenen kleinen früheren steinbruch.
die boulderblöcke liegen ca. 20m in nordwestl. richtung unterhalb der straße (joh.-hoops-weg) und sind von der straße bzw. von der einer aussichtskanzel zu sehen. Die boulder bieten jede menge interessante, leichte und schwere boulderprobleme bis fb 8b/8b+. auf der seite www.ropeless.de sind viele boulderprobleme incl. ein topo aufgelistet.
der riesenstein als bouldergebiet wurde schon recht früh durch richard mühe und reinhard karl entdeckt.
die südöstl. direkt neben der straße, hier auch parkplatz gelegene wand (riesenstein II oder auch kakerlakenwand) ist bis max. 17m hoch und zumeist senkrecht. der alte steinbruch weist viele leisten und löcher auf.
anfang der 80er jahre wurde das kleine, kräftige klettergebiet von dem damals doch noch recht jungen alexander heep entdeckt, dem auch die meisten touren zu verdanken sind. auch der erste topoführer des riesensteins stammt aus seiner feder, handgezeichnet vielfach photokopiert, irgendwo in der schublade hab ich den doch noch....
die ca. 20 touren bewegen sich hauptsächlich im grad 6-9 und für die eine oder andere tour sollte das bewegungsrepertoire einiges hergeben.
erwähnenswert hier die route teamwork (local:die wanne). entdeckte linie von a.heep und r.mühe war diese doch im alten führer mit 8- angegeben im letzten immerhin mit 8. laut einem beitrag von r. mühe auf climbing.de vor einigen monaten, wurde die erstersteigung von links über ein band bewältigt und erst später kam der direkte einstieg durch ihn und j.wilz hinzu und vorsichtig nach damaligen schätzungen mit 8+/9- "ohne chalk" bewertet. persönlich kann ich mich der bewertung 8+ auch "mit chalk" anschließen. spontan fällt mir auch keine 8 ein die so schwer ist, definitiv ist die superlative in der pfalz auch leichter.

interessant auch die frage nach dem namen teamwork; bezogen auf die zusammenarbeit beim entdecken, beim bohren oder auf die hilfe des sichernden das trittloch zu finden. denn steht der kletternde erst mal auf dem ersten kleinen band und hat das gr. loch mit links in der hand kann er mit dem linken fuß hoch auf reibung antreten, die rechte hand geht nach oben an einen finger aufleger, kurz als zwischengriff um weiter auf den sloper zu schnappen, zuschrauben, andere hand nach oben flach auf den anderen sloper, dann quasi klimmzug und linker fuß sucht dann das gr. loch und genau hier ist teamwork gefragt, der oberkörper hängt halb in der wanne und sieht nichts mehr....hoch, hoch,...mehr links. ja und dann aufstehen auch schön....
dann gibt es auch noch die persönlichkeiten die diesen einstieg praktisch in vollendetem gleichgewicht meistern (mir schleierhaft), dann auf reibung in der wanne stehen und lamentieren das es oben doch so schwer sei!
gab es doch vor einiger zeit noch, eben da beim aufstehen in der wanne einen wenn auch verpönten notgriff nach oben, zum abstützen, denn da kam ein kleines dächlein von rechts, gibt es dieses nun nicht mehr. im märz 2006 rutschte die riesenschuppe rechts von teamwork als ganzer block ab und zerbrach.

mit der schuppe auch zwei komplette touren: "insect-connection" und "no foot man". übrig blieb lediglich der umlenker. das bild zeigt einen bekannten riesenstein jünger, vor doch schon einigen jahren, abgelichtet durch die rhein-neckar-zeitung beim klettern mit steigklemme vor dem noch nicht abgerutschten block.

der abgerutschte block mit schätzungsweise 12-15tonnen gewicht gab erst mal eine platte frei, darüber ein kleines dach, über dem dach steckt auch noch der ehemalige umlenker. seit kurzem ist dies nun wieder mit einer tour eingebohrt, diese zieht sich erst über die platte, dann übers dächlein und an der kante entlang bis ganz nach oben. der bändel hängt noch drinnen.

 

 

 

 

 

 

 

das bild zeigt den abgerutschten und dann zerbrochenen block.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

links:

wand
http://www.dav-felsinfo.de/html/index.php?option=com_davfelsen&task=view&catid=126&id=1277&Itemid=17
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boulder
http://www.dav-felsinfo.de/html/index.php?option=com_davfelsen&task=view&catid=126&id=1278&Itemid=17
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http://bouldern.org

.....und was die sage um die aufeinander liegenden boulderblöcke betrifft, da gehts um kraft.....
ich kann sie jedem erzählen den es interessiert.

roland