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 herrliche cleane Risse im Granit

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Frankreich

Nochmal Krappenfels

Momentan outet sich ja der Krappenfels bei Lutzelbourg als eines der Epizentren Heidelberger Kletterer. Aber auch Karlsruher und Pfälzer haben den Fels schon seit längerem entdeckt, selbst schwäbisch ist zu hören, nicht zu vergessen die vielen Kkletterer aus dem Alsace denen die primäre Entdeckung gelang. Dementsprechender Betrieb ist an dem Fels während eines "normalen" Wochenendes. Also manchmal sind beinahe alle Routen im linken Wandbereich eingehängt.

Métalepse 8a von Sebastian am Krappenfels

 

Schon vor einer Woche konnte Sebastian Schulze mit Métalepse eine weitere 8a klettern.
Die Route Métalepse ist am Krappenfels bei Lutzelbourg eine der Top Touren dort. Eingebohrt, im neuen Sektor von 2009, von Baudry und Saccomani, bekam die Route 2010 die erste Rotpunktbegehung duch Fossard

 

am Krappenfels

 

Jedenfalls konnte Sebastian die Route nach eher wenigen Versuchen am letzten Sonntag souverän meistern.Top.

Da es kein Bild gibt, hier eine Ansicht des linken, neuen Sektors am Krappenfels. die Route Métalepse zieht sich etwa rechts neben dem Sonnenstreifen hoch. 

Sommernachlese – Chamonix ist immer eine Reise wert

Klettereien im Granit von Chamonix

 

Wer die Kletterei im Granit mag der kommt früher oder später nicht am Granit von Chamonix vorbei. Speziell der rötliche, feste Granit mit vielfältigen Strukturen begeistert immer wieder. Also ging es diesen Sommer wieder ins Mont Blanc Massiv. Zuerst ins Val de Ferret.
Leo und Ralf kannten da einen guten Parkplatz am Ende des Tales als Anlaufbasis für die ersten Tage. So starteten wir am ersten Tag zu viert (Leo, Ralf, Hartmut, Krille) eine knappe Stunde in Richtung Dalmazzi Hütte an die Parete dei Titani.
Da gibt es gut gesicherte alpine Sportklettereien bis zu 10 Seillängen. Also die beste Art um wieder reinzukommen in die Granitkletterei. Platten, Reibung, Risse und Käntchen alles dabei. Wir hatten zwar kein Topo, aber die Klettereien ließen sich auch ohne Wissen der Schwierigkeitsgrade super spulen, so dass 15 Seillängen schnell zusammenkamen. Am 2. Tag starteten Leo und ich ein Konditionstraining in Form des Zustieg zur Dalmazzi Hütte (800 Höhenmeter) und dann noch weitere 400 Höhenmeter weiter hoch zum Klettern an die Monts Rouges de Triolet. Nachhinein ist man schlauer, statt des 2. Zustieges hätten wir die Höhe auch über eine der Routen am Vorbau erreichen können. Die Kletterei am Monts Rouges de Triolet (profumo prohibito) ist lohnenswert, schöne Plaisierkletterei im festen Granit.

Wochenende am Krappenfels

Kieselei im Alsace

 

Nach einigen endlosen Mails hin und her, nach dem Abwägen des Wetters und der vorangegangenen feuchten Tage war die Entscheidung gefallen. Es ging ins Elsass, genauer an den Krappenfels bei Lutzelbourg. Für mich neues Gelände.

Der Fels oberhalb des Örtchens Lutzelbourg gleich neben Saverne ist in einem Bereich schon seit vielen Jahren eingebohrt, doch ein Grossteil der Routen wurden erst in 2009 eingebohrt. Hier vor allem durch Armand Baudry und Laurenzo Saccomani. Die Anzahl der Routen stieg mittlerweile von ca. 20 auf ca. 120.

Nach knapp zwei Stunden Fahrt und zehn Minuten Zustieg sind wir am Ziel. Erster Eindruck: die etwas andere Kletterei. Der Fels dem Buntsandstein zugehörig besteht aber weniger aus Sandstein denn aus zusammengebackenen Kieseln zumeist in der Grobkiesfraktion. Handgroße Steine finden sich auch, im Verhältnis aber weniger. In der Region Saverne haben die meisten Felsen diesen Bestand.