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Chamonix

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Bilder zum Artikel: Sommernachlese – Chamonix ist immer eine Reise wert.

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Sommernachlese – Chamonix ist immer eine Reise wert

Klettereien im Granit von Chamonix

 

Wer die Kletterei im Granit mag der kommt früher oder später nicht am Granit von Chamonix vorbei. Speziell der rötliche, feste Granit mit vielfältigen Strukturen begeistert immer wieder. Also ging es diesen Sommer wieder ins Mont Blanc Massiv. Zuerst ins Val de Ferret.
Leo und Ralf kannten da einen guten Parkplatz am Ende des Tales als Anlaufbasis für die ersten Tage. So starteten wir am ersten Tag zu viert (Leo, Ralf, Hartmut, Krille) eine knappe Stunde in Richtung Dalmazzi Hütte an die Parete dei Titani.
Da gibt es gut gesicherte alpine Sportklettereien bis zu 10 Seillängen. Also die beste Art um wieder reinzukommen in die Granitkletterei. Platten, Reibung, Risse und Käntchen alles dabei. Wir hatten zwar kein Topo, aber die Klettereien ließen sich auch ohne Wissen der Schwierigkeitsgrade super spulen, so dass 15 Seillängen schnell zusammenkamen. Am 2. Tag starteten Leo und ich ein Konditionstraining in Form des Zustieg zur Dalmazzi Hütte (800 Höhenmeter) und dann noch weitere 400 Höhenmeter weiter hoch zum Klettern an die Monts Rouges de Triolet. Nachhinein ist man schlauer, statt des 2. Zustieges hätten wir die Höhe auch über eine der Routen am Vorbau erreichen können. Die Kletterei am Monts Rouges de Triolet (profumo prohibito) ist lohnenswert, schöne Plaisierkletterei im festen Granit.

Colton McIntyre, Grandes Jorasses, Point Walker

Text: M.Rüter, Photos: M.Rüter und Olov

Gebiet: Chamonix
Gipfel: Grandes Jorasses Point Walker 4208m
Tour: N-Wand Colton/McIntyre

Es handelt sich um eine kombinierte Führe rechts neben dem bekannten Walker-Pfeiler in der Noordwand der Grandes Jorasses, die in den 70er Jahren zum schwersten im Alpenraum gehörte und vom Einsteig zum Gipfel ca. 1.200 Höhenmeter beträgt, von der Hütte ca. 1900 Höhenmeter.

Samstag sind wir (mein Partner war der Schwede Olov) auf die Aig. Midi hochgefahren und sind da 4 Stunden rumgehangen, um uns etwas an die Höhe zu gewöhnen. Wetter so na ja, leichter Schneefall. Samstag Abend genießen wir in einem Chalet mit 15 Leuten ein tolles BBQ,....
Sonntag morgens war es immer noch bewölkt, aber wir haben die Sachen gepackt (jeder Schlafsack+ Biwacksack, 6 Eisschrauben, recht viele kleinere Cams, Jetboil und ein kleines Abendessen+kleines Frühstück + das übliche Zeugs für so eine Kombi-Tour). Um 11 dann Zug genommen nach Montenvers. Oben ist dann bestes Wetter und wärmer als in Cham. Blick auf Jorasses Nordwand: es sieht geil aus, die Angst steigt vor zu vielen Leuten.
Dann sind wir aber alleine auf Leschaux Hütte und mal will es nicht glauben: es kommt auch keiner mehr. 2 Italiener gehen zum Wandfuß, um für die Slovenen Route dort zu biwakieren.