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Arne in Action

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Alpen

Clean und Alpin

Clean

Schon letzte Woche konnte Robert Markus bei seiner Leidenschaft dem clean-Klettern wieder Erfolge verzeichnen.
So konnte er an der Riesenstein Wand Drolosse 8+/9- clean klettern. Dabei ist die Absicherung recht windig. Die Schlüsselstelle läßt sich nicht wirklich sichern und die letzte Sicherungsmöglichkeit besteht im legen von kleinen Friends in kleinem Band ca. 1,5 Meter unter und links des kl. Daches. Also Sturz ist no good.
Weiter konnte er am gleichen Tag Papi on Flight direkt und ohne Band 9- (definiert) und High Society mit Ausstieg (definiert 8-) clean klettern.

Alpin

Letztes Wochenende wars dann endlich soweit; nach mehreren Anläufen in den letzten Monaten konnte Michael Rüter zusammen mit Kollege Olov Isaksson die Matterhorn Nordwand (Schmid Route) begehen.
Eine detaillierte Beschreibung mit Bildern gibts auf dem Blog von Olov Isaksson

 

Michael climbing up below the ramp

Glückwunsch allen Beteiligten

 

Michael climbing up below the ramp
Bild: Olov Isaksson

 

Colton McIntyre, Grandes Jorasses, Point Walker

Text: M.Rüter, Photos: M.Rüter und Olov

Gebiet: Chamonix
Gipfel: Grandes Jorasses Point Walker 4208m
Tour: N-Wand Colton/McIntyre

Es handelt sich um eine kombinierte Führe rechts neben dem bekannten Walker-Pfeiler in der Noordwand der Grandes Jorasses, die in den 70er Jahren zum schwersten im Alpenraum gehörte und vom Einsteig zum Gipfel ca. 1.200 Höhenmeter beträgt, von der Hütte ca. 1900 Höhenmeter.

Samstag sind wir (mein Partner war der Schwede Olov) auf die Aig. Midi hochgefahren und sind da 4 Stunden rumgehangen, um uns etwas an die Höhe zu gewöhnen. Wetter so na ja, leichter Schneefall. Samstag Abend genießen wir in einem Chalet mit 15 Leuten ein tolles BBQ,....
Sonntag morgens war es immer noch bewölkt, aber wir haben die Sachen gepackt (jeder Schlafsack+ Biwacksack, 6 Eisschrauben, recht viele kleinere Cams, Jetboil und ein kleines Abendessen+kleines Frühstück + das übliche Zeugs für so eine Kombi-Tour). Um 11 dann Zug genommen nach Montenvers. Oben ist dann bestes Wetter und wärmer als in Cham. Blick auf Jorasses Nordwand: es sieht geil aus, die Angst steigt vor zu vielen Leuten.
Dann sind wir aber alleine auf Leschaux Hütte und mal will es nicht glauben: es kommt auch keiner mehr. 2 Italiener gehen zum Wandfuß, um für die Slovenen Route dort zu biwakieren.

Sommerreise

Diesmal sollten es wieder die Alpen sein, Mehrseillängen. Bietet sich ja auch an im Sommer, so dachten wir auch die letzten Sommer bevor und sind dann meist doch dank unbeständigem Wetter irgendwo im Süden gelandet.
Die Vorzeichen standen dieses Jahr auch nicht gut. So sind wir im Regen losgefahren und kamen dann in der Schweiz auch im Regen an. Kurz die Gebiete nach Regensicherheit abgecheckt, dann haben wir uns zum nächsten Tag fürs Melchtal entschieden.
Nachts Regen - nächster Morgen Kaffee im Regen, dann erstmal hochgefahren nach Melchsee-Frutt, 10 Meter Sicht, Regen und Schnee, sofort wieder runter. Dann bei der Abfahrt ein Wolkenloch mit Blick auf die Cheselenfluh, einige Bereiche scheinen trocken. Dort hingelaufen waren meist die ersten 2 SL in der Dächerzone, Sektor Chaltbach, machbar. Doch mit Hindernissen in Form von ausgeprägten Wasserstreifen und nassen Ärmeln bis in die Achselhöhlen. Dementsprechen war die Ausbeute. Immerhin hats aufgehört zu regnen und die Sonne kam durch. Gegen Abend gingen dann noch 2SL (7a) im nicht überhängenden Bereich im Sektor Meteorit.

Klettern am Klausenpass

Zum Klausenpass in der Schweiz, komme ich schon seit Jahren immer mal wieder zum Klettern vorbei. Alpines Sportklettern vor grandioser Kulisse.
Schweift der Blick vom Klausenpass oder besser ca. 500 Meter unterhalb der Passhöhe Richtung Norden dann wird dem Betrachter die weitere Sicht durch ein recht steiles Gemäuer versperrt.
Chli Glatten, der Name des Felsriegels ist in ca. 40 Gehminuten von der Passtraße zu erreichen und wird durchzogen von einer Vielzahl von begehenswerten Routen in steilem bis leicht abdrängendem, festem , rauhem Kalk.

Zu den Urner Alpen im Kanton Uri gehörig bewegt sich die Kletterei im Schächental, an dessen Ende der Glatten steht nicht wie sonst in den Urner Alpen im Granit sondern komplett im Kalk. Eindrucksvolle Wände rahmen das Tal ein.

Der Riegel des Chli Glatten ist ca. 200 Meter hoch mit meist 5 - 6 Seillängen. Die  Schwierigkeiten der einzelnen Routen bewegt sich meist zwischen 5c - 7b. Geklettert wird vorrangig an Leisten und Auflegern. Teilweise sind die Leisten recht scharf mit den für Kalk typischen kleinen "Pickeln" übersät das vorteilhaft für den Grip ist. Insgesamt muß sich aber wegen dem Grip wenig Gedanken gemacht werden, da der Einstieg auf ca. 2200 Meter liegt. Ist es im Flachland zu warm, dann ist die nach Süd ausgerichtete Wand dennoch nicht zu heiss und ein wenig Wind geht so gut wie immer. Dementsprechend kann im allgemeinen auch nur von Juni bis November geklettert werden. Bei guten Bedingungen geht das Klettern auch im Winter in Verbindung mit einer Skitour.