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Alex

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Weblog von roland

Klettern in Kuba, Vinales

Klettern im Land von Salsa, Rum und Zigarren

Eher durch Zufall kam ich diesen Winter zum Klettern nach Kuba. Zugegeben Kuba interessierte mich seit längerem doch kam ich nun durch meinen entscheidungsfreudigen Kletterpartner in den Genuß einen Teil Kubas kennen zu
lernen und zu sehen.

Nach neuneinhalb Stunden Flug von Paris kamen wir in Havana an. Nach drei Tagen Aufenthalt und Sightseeing der wirklich interessanten Hauptstadt Kubas ging es mit einem Viazul Bus Richtung Westen ins ca. 170 Kilometer entfernte Vinales, dem kubanischen Kletterspot.
In der Hauptregion des Tabakanbaus der Provinz Pinar del Rio gelegenen Ortes Vinales, wurden wir als Touristen beim Ausstieg aus dem Bus schon von einer Traube Menschen erwartet die uns ihre Casa Particular als Unterkunft anboten. Da wir uns im Voraus schon mit dem Casa von Oscar in Verbindung gesetzt hatten beschieden wir alle mit einem freundlichen "No Gracias tenemos". Wir haben dann auch bald zum Casa Oscar gefunden, wo uns dieser schon erwartete und gleich eine Flasche Rum bereitstand. Bei Oscar, selbst mit dem Klettern nichts zu tun, hat sich doch eine Art Klettertreff entwickelt. Wie es der Zufall so wollte waren die ersten auswärtigen Kletterer bei Ihm zu Gast..... Unterkunft und Verpflegung sowie Freund- und Herzlichkeit - todo perfecto.
Nachdem die Flasche leer war haben wir dann auch unser Zimmer bezogen und dann gabs auch schon bald Abendessen.

Wochenende in Ettringen

200 Kilometer nordwestlich von Heidelberg, in der Eifel zwischen Mayen und Ettringen liegt ein interessantes Klettergebiet im Basalt - das Ettringer Lay. Lays werden die dortigen Abbausteinbrüche bezeichnet die ca. 30 Meter ab der umgebenden Landschaft, ähnlich riesigen Löchern, in die Tiefe gehen. Um Mayen und Ettringen gibt es einige Lays in denen der Basalt abgebaut wurde. Der Basalt entstand aus vulkanischen Eruptionen. Die flüssige Lava ergoß sich in die Täler und verfüllte diese, erkaltete dort langsam und bildete die für Basalt typische Form der hexagonalen Säulen aus. Bedingt durch diese Form kommt es dann zur charakteristischen Riss-, Verschneidungs- und Kantenkletterei an den durch den Abbau entstanden Wänden und Türmen. Viele der stillgelegten Steinbrüche sind zum Klettern erschlossen. Das Ettringer Gebiet mit mehr als 600 Touren ist das Größte vor Ort und trotz Steinbruch ist das Gestein erstaunlich fest. Lediglich die Auflage ist lose deswegen sollte nicht ausgestiegen werden.

Klettern im Sektor Supercrack, Ziegelhausen 3

Seit 01. August ist im Sektor Supercrack in Ziegelhausen 3  das Klettern wieder für ein halbes Jahr erlaubt

1. August, Stichtag um wieder in Ziegelhausen in den Sektoren Batman und Supercrack zu klettern. Die beiden Sektoren sind jährlich vom 31. Januar - 31. Juli gesperrt.

Schon geraume Zeit juckt es in den Fingern den Sandstein wieder zu krallen. Nicht dass wir keinen Sandstein all die Zeit über geklettert sind - die Pfalz ist nicht weit, der Riesenstein vor der Haustüre, dennoch ist der frühere Sandsteinbruch im Neckartal mit seinen kleinen Kanten und Löchlein etwas Besonderes. Der alte Sandsteinbruch der schon Anfang des 20. Jahrhunderts aufgelassen wurde, kann die besten Routen um Heidelberg aufweisen. Schon 1979 wurde von Güllich und Mühe der Supercrack 7, durchstiegen. Es folgten bis 1981 alle natürliche Linien, hauptsächlich in Rissen in den Sektoren Supercrack und Knifeblade. Einige wenige Wandtouren wurden im Toprope bis 8+ begangen.
Beteiligt waren hierbei in der Hauptsache R. Mühe und C. Stiegler doch waren auch R. Karl und J.Wilz dabei. Kurze Zeit später wurden dann auch die Wandpartien im Sektor Knifeblade von A. Heep und Freunden eingebohrt. Der Sektor wurde dann Mitte der 90er Jahre zum NSG und ganzjährig gesperrt und besitzt heute keine fixe
Absicherung mehr.

Klettern in Rodellar

Das Klettergebiet Rodellar zählt  zu einem der besten Gebiete weltweit


Rodellar
- Dorf am Rande der Schlucht von Mascún, inmitten der Sierra de Guara im nördlichen Aragon. Noch vor  nicht all zu langer Zeit wurde das Dorf von nur noch wenigen Familien bewohnt, doch das änderte sich als Outdoor - Begeisterte allen voran Kletterer und Canyoning-Aktive ins Dorf kamen.
Kletterer erkannten das enorme Potential an Kletterrouten in der direkt unterhalb von Rodellar gelegenen Schlucht von Mascun. In wenigen Gehminuten sind die Klettersektoren erreicht, das Gebiet liegt dort praktisch vor der Haustür.
Über Jahrmillionen hat sich der Bach in den Kalk gefräßt und in den Mäanderschlingen hohe Wände mit vorwiegend überhängenden Bereichen in verschiedenen hohen Ebenen erschaffen die im Nachhinein eine Versinterung erfuhren.
Bis zu 50 Meter ausladende Dächer gespickt mit Stalaktiten und Sintern machen das Klettergebiet zu einem Mekka der athletischen Ausdauerkletterei.