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Capu Sacru

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Weblog von roland

Klettern in Neuseeland - Südinsel

Von Golden Bay zum Milford Sound

Die Südinsel Neuseelands versprach klettertechnisch vielfältiger zu werden. Die Spots sind bekannter, die Infrastruktur für Kletterer besser. Nach dem Übersetzen von Wellington haben wir erstmal die Schönheit der Landschaft um den Queen Charlotte Sound genossen und waren wandern. Danach sind wir recht direkt, da der Fels schon gerufen hat in die Golden Bay am Nordende der Südinsel gefahren. Dort um das nette, leicht alternative Städtchen Takaka gibt es zwei Sportklettergebiete. Eines davon, drei Kilometer entfernt ist wohl mithin das bekannteste Sportklettergebiet Neuseelands.

Paynes Ford
bietet Kalkkletterei im festen Kalk, sehr oft an wulstigen Auflegern. Da Pressen Trumpf ist werden die Unterarme nicht geschont. Bis auf zwei Dächer spielt sich alles im Senkrechten ab und da es bis in den 31 Grad geht sind die Griffe dementsprechend. Neben der Unterarmkraft ist auch Stehvermögen auf manchmal rutschigen Tritten von Vorteil. Paynes Ford bietet vernünftige Absicherungen mit guten Haken. Die max. Höhe beträgt 30 Meter, die meisten der Routen sind allerdings bei 20 Metern. Es stehen ca. 260 Routen in 23 verschiedenen Sektoren bereit. In den Sektoren Globe Wall und Fish Wall war ich am meisten unterwegs. Schöne lange Routen gibts nach dem Passieren der ersten Sektoren.

Klettern in Neuseeland - Nordinsel

Klettereien im Vulkanit der Nordinsel

Letztes Jahr war dann ein längerer Urlaub geplant. Neu Seeland war das Ziel. Da das Land vielfältig ist stand nicht nur Klettern auf dem Programm. Nicht zu verschmähen ist auch das Beaching an wunderbaren Stränden und das Tramping, das Wandern auf neuseeländisch. Es gibt viel Landschaft zu entdecken und nette Menschen kennen zu lernen.
Allerdings schreib ich hier jetzt nicht über die Vorzüge des einen oder anderen Strandes sondern will einige der Klettergebiete des Landes, die wir besuchten kurz beschreiben. Hier generell alle Klettermöglichkeiten aufzuzählen geht nicht. So gehe ich nur auf die gesehenen oder gesuchten und nicht gefundenen Möglichkeiten ein.
Los geht es mit der Nordinsel.

Am Weihnachtstag bin ich mit Zwischenstopp in Singapur nach Auckland, der größten Stadt Neu Seelands geflogen. Nach der Anschaffung eines fahrbaren und zum Schlafen geigneten Untersatzes gings erstmal ins Nordland. Die Zeitumstellung war bis dahin verdaut, der Linksverkehr noch nicht. Einfahren in einen Verkehrskreis immer links herum.
Für die Nordinsel gibts zur Info die Seite: freeclimb.co.nz, auf der Klettergebiete nach Regionen aufgelistet sind. Das vereinfacht die Suche. Zu vielen der dortigen Gebiete gibt es ein freies Topo, manchmal besser, manchmal schlechter. Auf der Alpin Club NZ Seite sind die Gebiete auch alle aufgelistet doch sollte der Namen bekannt sein um fündig zu werden. Eine weitere Quelle ist die nationale Database climb.co.nz
Also nun liegt das Topo vor, die Location auf der Karte ist auch schon gefunden, ist ja ganz einfach. Vor Ort allerdings haben wir dann manch ein Gebiet erst gar nicht gefunden bzw. den Fels oder die Routen nicht gefunden, kein Anhaltspunkt ob überhaupt geklettert wird ob Trad oder Sport ... alles grün. Oder die Umschreibung "World Class Rock", oh fünf von den ca. 14 Touren sind wir dann auch geklettert, war auch gar nicht schlecht, aber World Class? Hmm?

Wochenende am Krappenfels

Kieselei im Alsace

 

Nach einigen endlosen Mails hin und her, nach dem Abwägen des Wetters und der vorangegangenen feuchten Tage war die Entscheidung gefallen. Es ging ins Elsass, genauer an den Krappenfels bei Lutzelbourg. Für mich neues Gelände.

Der Fels oberhalb des Örtchens Lutzelbourg gleich neben Saverne ist in einem Bereich schon seit vielen Jahren eingebohrt, doch ein Grossteil der Routen wurden erst in 2009 eingebohrt. Hier vor allem durch Armand Baudry und Laurenzo Saccomani. Die Anzahl der Routen stieg mittlerweile von ca. 20 auf ca. 120.

Nach knapp zwei Stunden Fahrt und zehn Minuten Zustieg sind wir am Ziel. Erster Eindruck: die etwas andere Kletterei. Der Fels dem Buntsandstein zugehörig besteht aber weniger aus Sandstein denn aus zusammengebackenen Kieseln zumeist in der Grobkiesfraktion. Handgroße Steine finden sich auch, im Verhältnis aber weniger. In der Region Saverne haben die meisten Felsen diesen Bestand.

Tage in den Dolomiten

Die Wetteraussichten sind gut, eine Woche frei genommen zusammen mit den Wochenenden macht das neun Tage.
Freitag Nachmittag, alles gepackt, schnell an die Tankstelle, vollgetankt, bezahlt und....
Das Auto springt nicht mehr an, nicht zu fassen - geht nicht mehr. Die Jungs von der Werkstatt hinter der Tanke haben sich dann noch ne Stunde bemüht aber den Grund nicht gefunden... im übrigen bis heute unklar. Danke hier nochmal an die Schaffer die sich in der Freitagnachmittag Feierabend Zeit abgezappelt haben. Ok nichts zu machen.

Da war erstmal ein Wochenende im Frankenjura angesagt. Sonntag abend dann zurück, da bietet mir Kletterkollege Andi - den muss ich jetzt namentlich nennen, sein Auto an. Drei Mal Kniefall, ich habs genommen.

Montag gings dann direkt in die Dolomiten zum Passo Giau. Für den nächsten Morgen war zum Eingewöhnen eine moderate Route im 7a Bereich ausgesucht. "Love my dogs" am Lastoni di Formin. Zur Route südseitig gelegen am Spiz de Mondeval ist ca. eine Stunde zu gehen, 9 SL, alle Haken sind solide Bohrhaken.