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Weblog von roland

Cacin

Perle unter der Sierra Nevada

Nach dem Besuch von El Chorro im Süden Spaniens tat sich die Entscheidung auf, wohin mich die Weiterfahrt führen sollte. Nach einem Tag in leichtem Regen in Villanueva del Cauche ging es nach Übernachtung in Villanueva del Rosario über Granada und durch die Alpujarras bis an deren Ende in die Kleinstadt Fondon. Dort, westlich von Almeria, dem letzten Zufluchtsort des letzten Maurenkönigs geht es östlich vom Ort über Piste, hierzulande recht wenig bekannt, zum Barranco de Cacin.
Dort in der Sahelgleichen kargen Landschaft befindet sich auf einem alten Schwemmfächer der Parkplatz. Nicht wirklich als Parkplatz ausgewiesen, steht doch dort ein älteres Parkverbotschild, treffen sich hier aber die Kletterer und nicht wenige Übernachten auch dort.

Klettern in Chulilla, Spanien

Vertikales vom Feinsten

Einige Zeit ist es her, daß ich mich bewaffnet mit den damaligen Kopien des Sun Rock Führers in die nördlichen Gefilden Spaniens begeben habe. Der damalige südliche Kletterhotspot El Chorro war mir schon bekannt, doch Montserrat, Siurana und überhaupt Katalonien waren mir noch gänzlich unbekannt. In den Kopien befanden sich auch jene des Klettergebiets Chulilla, angepriesen und hatte damals schon mein Interesse geweckt. Sah gut aus. Damals kam ich dann nicht dazu Chulilla zu besuchen.
Dieses Jahr mit einem ausgedehnten Zeitfenster kam ich, wenn auch nur halb geplant, dazu in Chulilla zu klettern.

Chulilla hat mittlerweile eine Renaissance erfahren. Lange Zeit nach dem Ende der 80er - Anfang der 90er Jahre, in einen Dornröschenschlaf gefallen, wurde wundersamerweise das offentsichtliche Mehr an Potential gesehen. Es wurde gebohrt und eingerichtet. Der unterhalb von Chulilla mäandrierenden Rio Turia, der seinen Ursprung in der Sierra von Albaracin hat erschuf dort eine Kilometerlange Schlucht. Beiderseitig Wände, hohe Wände deren Potential noch lange nicht erschöpft ist.
Also machte ich mich mit frisch gewaschener Garnitur von Siurana auf nach Chulilla.

Wendenstöcke

Alpines Sportklettern par excellence

 

Über die Wendenstöcke als alpines Sportklettergebiet wurde viel schon geschrieben im Netz und in Büchern. Die zum Klettern aufbereiteten Wendenstöcke gibts nun auch schon seit geraumer Zeit.
Dennoch jedesmal wenn ich wieder dort bin überkommt mich das Gefühl dort was Einzigartiges zu sehen, zu erleben.
Pfaffenhut, Excalibur, Aureus, Reissend Nollend - großartig klingende Namen an den Wendenstöcken. Dort oben sind die Namen aufgereiht - real als steiles Gemäuer in den Himmel.
Um vom Parkplatz auf der Wendenalp unter die Wand zu kommen sind einige Höhenmeter zu bewältigen. Die Alp liegt auf 1600 Metern Höhe, die Einstiege auf ca. 2300m/2400m. Der Aufstieg ist steil und schroffig, Fehltritte sind nicht erlaubt. Bei Regen und Nässe wirds spannender.
In bis zu zwei Stunden sollte der Aufstieg bewältigt sein. Dann gehts los. Die Wand baut sich vor mir auf, meist senkrecht mit auch abdrängenden Abschnitten. Da sind sie dann auch schon die bekannten Wasserrillen im Kalk der Wendenstöcke. Beine weit gespreizt, auf Druck damit die Reibung auch hält, die Arme in Adlermanier die Rillenstege zangend. Drückend und ziehend gehts dann weit gespannt weiter.

Klettern am Voralpsee, Bürs und an der Kraftwerkwand

 

Eigentlich hätte es ein Kletterbesuch im Dreiländereck werden sollen aber die hohen Temperaturen trieben uns dann eher in den Schatten gleich hinter die Grenze.

Bürs
Bürs war das erste Ziel. Bürs gegenüber Bludenz in Vorarlberg.
Das Bürser Klettergebiet, einem breiten Publikum bekannt seit der cleanen Begehung von "Prinzip Hoffnung (10/10+, E9-10)" durch Beat Kammerlander auf der "Bürser Platte". In der Tat die Platte ist eindrucksvoll und hoch und die konkrete Utopie von Prinzip Hoffnung nur für wenige Kletterer zu realisieren. Die Platte ist der erste Sektor der zu sehen ist, praktisch noch mitten im Ort. Süd ausgerichtet ist es an warmen Tagen nicht unbedingt ein Vergnügen dort zu stehen. Alle anderen Sektoren nordwestlich ausgerichtet sind auf der anderen Seite der engen Bürser Schlucht am Bach Alvier gelegen, am Ortsende von Bürs zu finden und somit kühl. Deshalb ist es auch ein Sommergebiet. Dank dem teilweise stark überhängendem Fels lässt sich in einigen Sektoren auch bei Regen klettern.