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Martin in den Tafonis der la celebration du lezard L5

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Weblog von krille

Klettern in Mexiko

Schneechaos in Europa und das vor dem Winteranfang, Meterologen munkeln schon von kleiner Eiszeit und klammheimlich wünschen sich schon einige die Klimakatastrophe. Kletterhallen mit Schwimmbad- oder Volksfestatmosphäre, da sehnt man sich nach Klettern an richtigem Fels in der Sonne.  Wie wärs denn da mit Mexiko? Hier also ein kleiner Überblick über die Klettergebiete im Norden Mexikos.

Klettern an den Desert Towers in der Wüste bei Moab(Utah)

Es begann alles mit einem Foto, das Jürgen mir zeigte. Ein schlanker majestätischer Turm aus rötlichem Sandstein mit glatten senkrechten Wänden in einem Wüsten-Canyon war zu sehen. Der Moses Tower im Tayler Canyon im Canyonlands Nationalpark in Utah. Dieses Bild brannte sich ein und der Traum war geboren.

Irgendwann später: Wir (Jürgen und Krille) lagen in der Dämmerung im Schlafsack unterhalb des Castleton Towers. Der Typ im Kletterladen von Moab hat uns diesen ruhigen Campground empfohlen. Sehr ruhig war es dann auch, denn der Campground bestand im Wesentlichen aus einem Hinweisschild „keinen Abfall zu hinterlassen“. Aber wir haben sehr schön mit direktem Blick auf den Castleton Tower unter freiem Himmel genächtigt.
Der Castleton Tower war auch unser Ziel für den nächsten Tag.
Wegen der zu erwartenden Tagestemperaturen war frühes Aufstehen angesagt. Aufstieg im Dämmerlicht, die ca. 300 Höhenmeter den Schuttkegel hoch sahen aus wie „ein Schritt vor und zwei zurück“, es ging aber wesentlich leichter.

Klettern im Frühling auf Korsika

Irgendwann geht endlich der Winter zu Ende. Da kommt die Frage nach Kletterzielen auf. Was sollte denn so ein Idealziel im Frühling außer Sonne und Wärme noch alles bieten:

- gut abgesicherte Sportklettereien in Klettergärten mit Sonnen und Schattenausrichtung in landschaftlich schönen Lagen
- Mehrseillängen sowohl gut abgesichert um sich wieder an das Metier zu gewöhnen aber auch was zum selber Legen
- natürlich mit moderaten Zustiegen
- verschiedene Gesteinsarten wären noch gut
- und für Ruhetage was zum biken und baden
- das Ganze nicht übervölkert
- und für den Geldbeutel im erträglichen Rahmen.

Dazu fällt mir spontan das Gebirge im Meer – Korsika- ein. Die Insel der Schönheit (île de beauté) hat neben hochalpinen Regionen, duftenden Kiefernwäldern, Gebirgsseen, Badegumpen in klaren Flüssen, sanften Hügellandschaften mit Olivenhainen, Badebuchten mit glasklarem, tiefblauen Wasser auch viele schöne Klettermeter zu bieten.

Klettern in der Sonne Teneriffas

Klettern in der Sonne Teneriffas - Nicht der beste Fels der Welt, aber garantiert das beste Wetter

Herbstwetter und verfrühter Wintereinbruch - also auf in sonnige Gefilde! Da war doch so ein Artikel in einer Kletterzeitschrift mit Fotos von roten sonnigen Basaltfelsen auf einer Insel. Na das klingt doch nach klettern in der Sonne, baden,  südlicher Gelassenheit, einfach nach Urlaub. Also auf nach Teneriffa dem Vulkangebirge im Meer.
So sind wir Mitte Oktober auf Teneriffa unterwegs ins größte Klettergebiet Arico. Selbiges liegt wie die meisten Klettergebiete im südlichen Teneriffa in einer Schlucht. Wir steigen hinab in die Schlucht, ah da sind schon die ersten Bolts und der Umlenker ist auch schon zu sehen. Na ja, das sind zwar bloß 6 - 7 Klettermeter, aber wir sind ja erst am Anfang der Schlucht. Ok, weiter hinten werden die Routen länger, aber mit unserem 70 m Seil sind wir doch deutlich überequipt. Für den oberen Teil der Schlucht von Arico reicht ein 40m Seil. Im unteren Teil sind die Routen etwas länger aber auch deutlich steiler. Unter 6b ist da nichts zu holen und gutes Hallentraining zahlt sich hier aus.  Der Basalt von Arico ist glatt und hat als spezielle Besonderheit viele Löcher aufzuweisen. Der Routenverlauf ist von weiten sichtbar durch die vielen Chalkspuren. Gutes Stehen ist angesagt und neu für mich war, dass Basalt auch abspecken kann.