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Ein bisschen Klettern in Australien
Australische Erlebnisse
Text und Bilder von Till Kramann
Australien,
das Land in dem alle Weihnachten im Sommer feiern,
...der Weihnachtsmann trotzdem einen dicken Mantel und Mütze trägt dabei mit dem Schlitten auf Schnee fährt,
...Waldbrand notwendig ist,
...die fiesesten Tiere der Welt leben,
...es Nachts kalt werden kann,
...den besten Fels der Welt gibt,
...Nordwände Sonne kriegen,
...Seife im Kühlfach liegt,
...es im Zweifel eh immer zu kalt für Schlangen ist,
...Fußball gespielt wird, bei dem man den Ball in die Hand nehmen darf,
...Internet noch mechanisch funktioniert,
...Bauhausschrauben als Bolts benutzt werden,
...
sunburn for free,seven days a week, all year long, even at night!
Wakka man!
Als ich aufwache, ist draußen die Hölle los. Wir sind in den Grampians. Es krächzt, jault, heult, fiept, schrillt, kichert, gackert und jammert. Keines der Geräusche kenne ich. Ich weiß nur soviel, es müssen Vögel sein. Ein Blick vors Zelt bestätigt das. Da sind ziemlich bunte Papageien, alle möglichen Raben, einige Kookaburras und flugbehinderte Kakadus, wie schön! Diese sehen beim Fliegen aus als würden sie jeden Moment vom Himmel fallen.
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Klettern in St. Léger du Ventoux (La Baleine)
Weltklasse im Kalk von Südfrankreich
Lange nach den "klassischen" Klettergebieten in Südfrankreich wurde westlich des kleinen Dorfes Saint Léger und nördlich des Mt. Ventoux am Toulourenc das Gebiet "entdeckt".
Vor ca. 15 Jahren erschienen die ersten Routen dort am Fels, La Baleine (der Wal) benannt nach dem letzten westlich gelegenen Sektor der die wagen Umrisse eines Pottwals nachzeichnet. Erschien in diesem Sektor wohl die erste Route, dauerte es nach langen Verhandlungen durch den FFME (federation francaise de la montagne et de l escalade) doch bis 2008 das dieser Sektor, aufgrund privaten Besitzes des Landes als letzter Sektor erschlossen und der Allgemeinheit zum Klettern zur Verfügung gestellt wurde. Alle anderen Sektoren wurden zeitlich davor erschlossen. Mit dem letzten Sektor wurde eine weitere Perle dem Gebiet eingereiht.
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Hungarob Combination 7c, Namibia - Teil 3
Hungarob Combination 7c, Neutour an der Orabeswand, Brandberg, Namibia
Text und Bilder by Till Kramann und Team Namibia
Ich sitze hier am Generator (Lager 2, eine Stunde unterhalb des Basecamps) und lade saemtliches Zeug auf was zu laden ist, Akkus fuer die Hilti, Akkus fuer die Kamera, Joergs iphone (ja wir haben tatsaechlich Empfang am Fuße der Wand), und Laptop (! kann sich das einer vorstellen, die haben tatsaechlich nen Computer hochgeschleppt um Alex' Filmesammlung naeher kennenzulernen dafuer aber die Haelfte der Bolts im Auto vergessen!!! Der Jägermeister, so heißt das Auto, steht ziemlich weit weg, 6 Std. mit Gepaeck und mind. 1200 Hm). Aber erstmal der Reihe nach:
Tag 1:
Erster Tag im Leben danach (nachdem man dachte, man haette sich schonmal richtig angestrengt, hart gearbeitet, total verausgabt!) Wir starten viel zu spät am Morgen. Wir können uns nicht mit den bestellten Trägern einigen. Nachdem diese den 4-fachen Tageslohn fordern, entschließen wir uns in einem Anfall von grenzenloser Selbstüberschätzung und Arroganz unsere Lasten selbst zu tragen. (Im Nachhinein und in Anbetracht der Tatsache, dass wir letztendlich doch erfolgreich waren, kann man nicht sagen, dass es eine Fehlentscheidung war. Dennoch hätten wir mindestens einen vollen Tag mehr zum Klettern gehabt und gegen Ende größere körperliche Reserven.)
Die Anfahrt und Suche nach der Wand fällt nicht schwer. Schon von Weitem steigt sie ganz oben am Massiv steil empor. Mit vier Wüstenfahrvolltrottel gestaltet sich eher schwierig, den richtigen Sandweg zu erwischen.
Neues aus Namibia - Teil 2
Auf dem Weg zum Brandbergmassiv
In der Wueste ist es fantastisch! Die Nacht wird tatsächlich ziemlich kalt. Das Thermometer fällt auf unter 5 Grad! Kaum zu glauben, wir sitzen abends noch in der Daunenjacke vor dem Zelt. Die Farben praesentieren sich im Sonnenaufgang sehr viel intensiver. Am Ende des Tals, mitten in der Wueste bildet das Restwasser dieses Fruehlings einen See. Unglaublich, es gibt ploetzlich so viel Leben um uns herum....
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