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Ball Nuts - die kleinen Wunder
Völlig begeistert war ich von den Klemmgeräten Ball Nuts von Camp . Klein, leicht in kleinen Rissen einfach praktisch, schnell und gut zu verstauen. Absicherung auch in kleinsten Rissen mit wenig Aufwand.
Die Klemmgeräte funktionieren nach dem Prinzip eines Schiebekeils. Der eigentliche Bereich der klemmt ist ein nach hinten leicht sich verjüngender Keil in dessen Mitte eine Nut (Führungsrille) eingearbeitet ist die nach hinten (zum Sichernden) breiter und tiefer wird. Diese Nut stellt die Führung des eigentlichen Balls dar, der auf der einen Seite rund auf der anderen Seite abgeflacht ist. Wird dieser Ball nach hinten gezogen, verschwindet dieser praktisch in der Führung (Nut), das Klemmgerät kann in den Riss gelegt werden. Danach lässt man den Ball los, dieser wird durch die Feder wieder nach vorne gedrückt und spreizt den Ball Nut, er klemmt. Kommt nun mehr Zug von außen auf den Klemmmechanismus dann festigt sich dieser um so mehr - genial.
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Testbericht 2: Kletterhelm Armour von Camp
Bei dem Kletterhelm handelt es sich um einen Hybriden von Camp mit der Bezeichnung Armour in der Farbe Blau. Bei Hybridhelmen handelt es sich um eine Mischung aus Hartschalen - und Hartschaumhelmen. Sie bestehen aus einer harten Außenschale, in der sich ein zusätzlicher Hartschaum befindet.
Der Armour ist konzipiert fürs Klettern und den Klettersteig, hat ein Gewicht von 340 Gramm und lässt sich angenehm tragen. Über ein Drehrädchen am hinteren Teil lässt sich der Kopfumfang einstellen. Die Kunststoffteile die den Kopfumfang erfassen (damit er richtig sitzt) haben ebenfalls eine weiche Stoffummantelung, somit bleiben nach Helmabnahme keine roten Druckstellen auf der Haut zurück. Im Inneren ist ein weicher Schaumgummi eingebettet und an den Seiten sind Belüftungsschlitze. Der Helm besitzt einen angenehmen Tragekomfort. Am Kinnriemen gibt es noch ein Polster, welches zum Verstellen des Riemens zurückgezogen werden muss und eine Steckschnalle zum Verschließen.
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Testbericht Produkte von Camp
Camp - Construcion Articles for Mountaineering in Premana
Vor einiger Zeit habe ich einige nette Produkte zum Bergsport direkt von der Bergsportausrüster Firma Camp aus Premana, Lecco, Italien bekommen. Die werde ich nun in den nächsten Tagen vorstellen und fange gleich heute mit einem Expressen-Set an.
Camp Expressen-Set "Nano" im Test
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Klettergriffe aus Naturstein von Solid
Kürzlich stand dann ein Paket von beachtlicher Schwere vor meiner Tür. Wissend um den Inhalt war ich trotzdem gespannt wie ein Kind unterm Weihnachtsbaum. Schnell das Paket geöffnet lagen sie vor mir: 10 neue Natursteingriffe Größe M von
Solid Klettergriffe. Jeweils fünf aus Granit und Kalk. Jedem Steingriff liegt eine Einschlagmutter, eine Innensechskantschraube und eine Unterlegscheibe bei. Die Griffe gibt es aus verschiedenen Natursteinmaterialien: Granit / Kalkstein / Flusskiesel / Sandstein. Die Klettergriffe können auch im Freien verwendet werden da sie witterungsbeständig, frost- und pilzresistent sind.
Der erste Eindruck sind die vielfältige Formen rund, kantig, spitz. Der Kalkstein eher glatt mit scharfen Kanten, der Granit meist rundere Formen dafür die bessere Reibungseigenschaften - eben ganz wie Naturstein.
Die Rückseite der Klettergriffe ist mit einer Anti-Bruchsturz-Platte aus Gummi, entsprechend der Form des Steines beschichtet.
Absturz am Meer
Klettern am blauen Meer,
Thailand, Dominikanische Republik, Cayman Islands, Calanques, Sardinien, Südafrika - Top Locations - Klettern, warme Temperaturen, Meer, gutes Essen - perfekt.
Doch die Idylle kann trügen, Gefahr lauert im Detail in Form von scheinbar robusten Bohrhaken.
Durch die große Ausweitung des Sportkletterns ans Meer kommen in dieser Umwelt eine Vielzahl von Routen und Kletterer dazu. Dementsprechend ist eine steigende Zahl von Hakenbrüchen unter genau diesen meeresnahen (maritimen) Bedingungen zu vermelden. Ein noch nicht restlos aufgeklärtes Zusammenspiel von Komponenten führt zu diesen Brüchen. Nach Hakenausbruch im letzten Winter in der Dominikanischen Republik hat der UIAA Sicherheitskreis in Kooperation mit Petzl eine Studie ins Leben gerufen.
Erste "Feldergebnisse" (Oktober 2009) von tropischen Klettergebieten am Meer (warmes, feuchtes Klima) inklusive eine Empfehlung liegt nun vor.(Anhang in engl.)
Durch das agressive Gemisch von salzhaltiger Luft, Niederschläge und Wärme sind Haken relativ schnell korrodiert und halten nur noch einen Bruchteil dessen was sie halten sollten. Manchmal nicht mal mehr das Gewicht des Kletterers in Ruheposition.
Erste Daten zeigen dass 10-20% des Materials nur 1 - 5KN aushalten. Der UIAA Standard für fixe Sicherungen liegt bei 22KN (1 KN ist das Gewicht von 100Kg).
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Statement Heidelberger Kletterer zum Abbau der Touren in Ziegelhausen 3
Stellvertretend für die Heidelberger Kletterszene würden wir hiermit gerne zu den Geschehnissen der letzten Woche Stellung nehmen.
Die massive Zunahme an Bergsport-Interessierten ebenso wie Sportkletterern hat besonders in den letzten Jahre ständige Neuentstehung von Kletterhallen zur Folge. Kletterwände existieren an Universitäten, Schulen, Therapiezentren und sämtlichen Formen von Freizeitparks. Klettern ist somit zum begehrten Massensport geworden. Dies hat natürlich auch Überfüllung an den Felsen zur Folge. In Heidelberg scheinen einige schwarze Schafe, was keinesfalls auf die Kletterszene zu verallgemeinern ist, im ganzjährig gesperrten Sektor Knifeblade in Ziegelhausen ihrem Sport nachzugehen. Mit Sicherheit auch auf Grund der Knappheit an tauglichen Felsen in der Region ebenso in Baden-Württemberg, die keiner pauschalen Sperrung oder einer Sperrung ausserhalb der für den Sport sinnvollen Zeiten, unterliegen. Dies hatte eine nicht abgesprochene und mutwillige Ausnagelung des betroffenen Sektors zur Folge die an Selbstjustiz grenzt und einen beträchtlichen Sachschaden zur Folge hatte (ca. 40 Touren mit 20m Länge) der nicht erstattet wird.
Das erste Mal Thailand
Es war Anfang 1989, daß ich das erste Mal einen Urlaub in Thailand verbrachte. Da hatte ich mit Sportklettern wenig am Hut, da waren mehr Motorräder und und und.... angesagt. dennoch hatte ich zu dieser Zeit schon viele Schneestapfereien auf 4000er Gipfel gemacht.
Also '89 im Februar verbrachten wir erstmal drei Wochen im Norden Thailands mit Motorrad fahren. Anschließend ging es wieder via Bangkok in den Süden mit einem sogenannten "Geheimtip" im Notizbuch: In der Nähe von Krabi soll es einen schönen Strand geben. Nun der Strand entpuppte sich als Phra-Nang-Beach. Zur damaligen Zeit hatte ich zwar schon über den Tellerrand des Mittelmeeres hinausgeschaut aber so richtig in den Tropen mit Palmen, Strand und Meer hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht genossen. Ich war nachhaltig beeindruckt von der einzigartigen Landschaft. Phra-Nang-Beach, heller Sand eingeschlossen von ca. 150m hohen Kegelkarsttürmen geziert von riesigen Stalaktiten in allen Formen und dazwischen, sattes Grün. Im Wasser alle Schattierungen von Blau und Türkis. Direkt am Strand eine kleine open-air Küche, dahinter versteckt im Kokospalmenhain, kleine Bambushütten.
Feinstaubbelastung
Peitschende Beats, anfeuernde Zurufe, Magnesiastaub geschwängerte Atmosphäre,.....die vornehmlich jungen Teilnehmer des letzten Red Chili Cups in Korb bewegen sich trippelnd in der Reihe, Richtung des zu bewältigenden Problems. Die 170 Teilnehmer haben vier Stunden Zeit die 25 Boulder zu bewältigen, da kommt Gedränge auf.
Die Teilnehmer mit den Boulderproblemen multipliziert würde die maximale Anzahl der geflashten Boulder ergeben wenn jeder jedes Problem sofort bewältigt. Es gäbe dann auch 4250 Absprünge von oben auf die Matten. Da aber viele Teilnehmer nicht alle Probleme bewältigen bzw. gar nicht versuchen ist diese Zahl reine Theorie. Dafür gibt es aber auch genug Boulderer welche die Probleme mehrfach versuchen zu bewältigen was wiederum die Anzahl der Absprünge steigen läßt. Also belassen wir mal rund 4250 Absprünge von oben in vier Stunden, 4250 mal Staub aufgewirbelt, viel Staub, viel Feinstaub. Wird nun der Sitzstart oder der Dyno zum letzten Griff mehr belastend für die Atmungsorgane sein?
Magnesia besteht aus einem Gemisch aus Magnesiumcarbonat und Magnesiumhydroxid, das hygroskopisch wirkt und dadurch den Handschweiß absorbiert. http://de.wikibooks.org/wiki/Klettern/_Magnesia
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Schriesheim high end
Das Schriesheimer Klettergebiet ist Garant für lockeres Plaisirklettern,
klettern im warmem Abendlicht und zumindest am Wochenende eine erhöhte Dichte von Kletterern.
Tatsächlich bietet der ehemalige Porphyrsteinbruch auf seinen Stufen (Bermen), mit Rissen, Auflegern und Leisten in senkrechter Kletterei hauptsächlich Schwierigkeiten im 5 - 7 Grad.
Von den etwa 225 bestehenden Touren (legt mich nicht fest) sind alleine 79 im 6.Grad und 56 im 7.Grad.
Da die Strukturen des Felses keine wirklich schweren Touren hergeben,
sind auch die Touren ab 8+ aufwärts gezählt. Sind es doch gerade mal 11 Touren die den Grad oder darüber aufweisen.
Doch klettern ab diesem Grad in Schriesheim heißt kleine und kleinste Leisten zu ziehen und in dem oft nicht sehr reibungsfreundlichen (vergleiche Sandstein) meist senkrechtem Fels muß der Fuß schon genau stehen damit dieser auch dort bleibt.
Da der Schriesheimer Bruch nun wirklich nichts für absolute high end
mover aufweist und für Kletterer um den 9ten grad zumeist, oft zu Unrecht, nicht attraktiv genug ist, es gibt ja nichts richtig Steiles, ist der in diesem Grad Kletternde zumeist alleine Unterwegs. 
Riesenstein
keine zeit zum klettern, zu lange gearbeitet? ja komm doch noch schnell zum riesenstein. in zwei - drei stunden dann alle lohnenswerte touren geklettert. ideal nach feierabend an lauen sommertagen.
der riesenstein gelegen direkt über heidelberg am hang des gaisbergs, gerade mal 10 minuten von der altstadt, teilt sich zumindest klettertechnisch auf in die boulderblöcke (der eigentliche riesenstein) und den über der straße gelegenen kleinen früheren steinbruch.
die boulderblöcke liegen ca. 20m in nordwestl. richtung unterhalb der straße (joh.-hoops-weg) und sind von der straße bzw. von der einer aussichtskanzel zu sehen. Die boulder bieten jede menge interessante, leichte und schwere boulderprobleme bis fb 8b/8b+. auf der seite www.ropeless.de sind viele boulderprobleme incl. ein topo aufgelistet.
der riesenstein als bouldergebiet wurde schon recht früh durch richard mühe und reinhard karl entdeckt.
die südöstl. direkt neben der straße, hier auch parkplatz gelegene wand (riesenstein II oder auch kakerlakenwand) ist bis max. 17m hoch und zumeist senkrecht. der alte steinbruch weist viele leisten und löcher auf.
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