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Bild aus Archiv

3.SL Muchachito Bombo Infierno, der Zapfen

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Artikel

Artikel als Anrißtexte, sortiert nach Datum.

Betrachtung des Kletterschuhs Evolv Bandit SC

 

Kletterschuh Bandit SC von Evolv

 

Vor einigen Jahren bin ich zu den Kletterschuhen der Marke Evolv gewechselt. Gewechselt bin ich von einer anderen bekannten Marke aufgrund des besseren Preisleistungsverhältnisses und heute habe ich ein paar neue Evolv Bandit SC aus der Verpackung geschält. Schön sindse, rot, grau, schwarz. Fühlt sich gut an eben Qualität von Evolv. Das SC steht übrigens für strap closure also es ist ein Klettverschluss (Velcro) Schuh.

Passen
Wie alle Evolv Schuhe hat auch der Bandit einen guten bequemen Schnitt für die Füsse. Der Komfort und die Leistung wird gesteigert von zwei Lagen synthetischen Leders (Synthratek) im Oberteil des Schuhs. Das Material fühlt sich bequem an. Kein Reiben, kein Zwicken, das Innenmaterial (Futter) besteht aus Microfasergewebe. Der Zehenbereich der Schuhe ist schmal und spitz. Genau dort wo es soll liegt der Fuss auch eng an. Die ersten zwei Male zu eng. Doch das Material weitet sich etwas und dann sitzt der Schuh perfekt. Persönlich trage ich in den Strassenschuhen meist 44,5. Laufschuhe eher 45,5. Mit einer Schuhgrösse von 44 bin ich mit den Größen von Evolv-Schuhen zufrieden. Selbst bei längeren alpinen Routen, vorausgesetzt der Schuh wird am Stand auch mal ausgezogen. Ansonsten hatte ich mir auch schon Größe 43 zugelegt doch diese Größe schmerzt dann eher und erfordert etwas Schmerztoleranz.

Ziegelhausen II

Klettern zum Feierabend

 

Irgendwann Anfang der 80er Jahre wurden die ersten Routen im alten Steinbruch von Ziegelhausen II eingebohrt. Wer hier initiativ war entgeht meiner Kenntnis, wahrscheinlich wurden die Risse vorher schon von alpinen Aspiranten genutzt.
Eingebohrt oder mit geschlagenen Haken versehen wurde nicht nur der Bereich unter dem großen Dach. Es gab auch noch Rechts und Links von dem heute bekletterbaren Teil ca. 13 Routen. Dieser Bereich wurde 1997 gesperrt.
Die Kletterei erfolgte anfangs an natürlichen Linien wie Risse und Verschneidungen später dann auch Routen durch den kompakten Sandstein. Geklettert wird an Leisten, Löchern, Rissen. Einmalig für den Odenwald ist das große Dach.

Klettern auf Kalymnos in Griechenland

vom: 22. April 2012 von: Gast

Klettern in Kalymnos

Die griechische Insel Kalymnos in der Ägäis wurde von italienischen Kletterern erstmals in den 90ger Jahren entdeckt. Das enorme Felspotential hatte es ihnen angetan. Gab es anfangs auch nur wenige erkundete Routen, fanden in den Folgejahren anlässlich internationaler Klettertreffen weitere Routenerschließungen statt. Auch heute noch haben die Kletterer oft Materialien im Gepäck, die das erschließen weiterer Routen ermöglicht. Nach 10 jähriger Erschließungsarbeit gibt es zwar durchaus eine angemessene Zahl von Kletterrouten in angemessener Qualität, so dass Kalymnos mittlerweile zu den Top Klettergebieten Europas zählt, aber durch neue Erweiterungen wird die Insel mit ihren Felsformationen nur gewinnen. Die Anreise nach Kalymnos könnte theoretisch über den inseleigenen Flughafen erfolgen. Die Mehrzahl aller Kletterer wählt aber weiterhin die klassische Anreise über Kos Airport und weiter mit der Fähre nach Kalymnos.

Um als Einsteiger oder Fortgeschrittener Kletterer zu einer Reise nach Kalymnos aufzubrechen, bedarf es einiger Vorbereitungen bezüglich der Ausrüstung und des Materials.

Erick Córdova A., Interview zur WM Arco'11

 

Erick Córdova Amaya kommend aus Honduras lebt und trainiert seit geraumer Zeit hier in Heidelberg. Bouldert und klettert in jeder freien Minute. Dieses Jahr ging ein Traum in Erfüllung - die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Arco. Zusammen mit seiner Schwester Annie Córdova Amaya ging er dort für Honduras an den Start.
Geklettert hat er schon zuvor in seiner Heimat doch die Möglichkeiten dort zu trainieren oder einfach im Freien zu Klettern sind trotz des großen Potentials, dort eher noch bescheiden.

Nach der WM gab es von MyClimb ein kurzes Interview:

vom: 01.08.2011

 

-    Wie kommst du dazu in Arco bei der Kletter-WM zu starten?

Die Idee in Arco bei der WM zu starten hatte ich schon lange.
Vor allem habe ich es für Honduras gemacht. Für mein Land Honduras damit dort das Klettern bekannter wird, damit dort die Kletterer bekannter werden. Es gibt viele Talente in Honduras und wenn das die Menschen und die Kletterer in Honduras sehen dass sie international vertreten sind dann werden sie vielleicht mehr motiviert.

Hasse-Brandler anno 1968

Bilder zeigen den Wandel der Zeit - die sich ergebenden Veränderungen ersichtlich durch eine festgehaltene Momentaufnahme. So auch bei den vorliegenden Bildern.

Bilder aus der 175. Begehung der Hasse Brandler 1968 von Helmut Wissmeier und
Bruno Friedrich (1943 - 2008).

Ball Nuts - die kleinen Wunder

Ball nutVöllig begeistert war ich von den Klemmgeräten Ball Nuts von Camp  . Klein, leicht in kleinen Rissen einfach praktisch, schnell und  gut zu verstauen. Absicherung auch in kleinsten Rissen mit wenig Aufwand.
Die Klemmgeräte  funktionieren nach dem Prinzip eines Schiebekeils. Der eigentliche Bereich der klemmt ist ein nach hinten leicht sich verjüngender Keil in dessen Mitte eine Nut (Führungsrille) eingearbeitet ist die nach hinten (zum Sichernden) breiter und tiefer wird. Diese Nut stellt die Führung des eigentlichen Balls dar, der auf der einen Seite rund auf der anderen Seite abgeflacht ist. Wird dieser Ball nach hinten gezogen, verschwindet dieser praktisch in der Führung (Nut), das Klemmgerät kann in den Riss gelegt werden. Danach lässt man den Ball los, dieser wird durch die Feder wieder nach vorne gedrückt und spreizt den Ball Nut, er klemmt. Kommt nun mehr Zug von außen auf den Klemmmechanismus dann festigt sich dieser um so mehr - genial.

Testbericht 2: Kletterhelm Armour von Camp

Bei dem Kletterhelm handelt es sich um einen Hybriden von Camp mit der Bezeichnung Armour in der Farbe Blau. Bei Hybridhelmen handelt es sich um eine Mischung aus Hartschalen  - und Hartschaumhelmen. Sie bestehen aus einer harten Außenschale, in der sich ein zusätzlicher Hartschaum befindet.

Der Armour ist konzipiert fürs Klettern und den Klettersteig, hat ein Gewicht von 340 Gramm und lässt sich angenehm tragen. Über ein Drehrädchen am hinteren  Teil lässt sich der Kopfumfang einstellen. Die Kunststoffteile die den Kopfumfang erfassen (damit er richtig sitzt) haben ebenfalls eine weiche Stoffummantelung, somit bleiben nach Helmabnahme keine roten Druckstellen auf der Haut zurück. Im Inneren ist ein weicher Schaumgummi eingebettet und an den Seiten sind Belüftungsschlitze. Der Helm besitzt einen angenehmen Tragekomfort. Am Kinnriemen gibt es noch ein Polster, welches zum Verstellen des Riemens zurückgezogen werden muss und eine Steckschnalle zum Verschließen.

Testbericht Produkte von Camp

Camp - Construcion Articles for Mountaineering in Premana

Vor einiger Zeit habe ich einige nette Produkte zum Bergsport direkt von der Bergsportausrüster Firma Camp aus Premana, Lecco, Italien bekommen. Die werde ich nun in den nächsten Tagen vorstellen und fange gleich heute mit einem Expressen-Set an.

Camp Expressen-Set "Nano" im Test

Klettergriffe aus Naturstein von Solid

Kürzlich stand dann ein Paket von beachtlicher Schwere vor meiner Tür. Wissend um den Inhalt war ich trotzdem gespannt wie ein Kind unterm Weihnachtsbaum. Schnell das Paket geöffnet lagen sie vor mir: 10 neue Natursteingriffe Größe M von
Solid Klettergriffe. Jeweils fünf aus Granit und Kalk.  Jedem Steingriff liegt eine Einschlagmutter, eine  Innensechskantschraube und eine Unterlegscheibe bei. Die Griffe gibt es aus verschiedenen Natursteinmaterialien: Granit / Kalkstein / Flusskiesel / Sandstein. Die Klettergriffe können auch im Freien verwendet werden da sie witterungsbeständig,  frost- und pilzresistent sind.

Granit (links) und Kalk

Der erste Eindruck sind die vielfältige Formen rund, kantig, spitz. Der Kalkstein eher glatt mit scharfen Kanten, der Granit meist rundere Formen dafür die bessere Reibungseigenschaften - eben ganz wie Naturstein.
Die Rückseite der Klettergriffe  ist mit einer Anti-Bruchsturz-Platte aus Gummi, entsprechend der Form des Steines beschichtet.

Absturz am Meer

Klettern am blauen Meer,

Thailand, Dominikanische Republik, Cayman Islands, Calanques, Sardinien, Südafrika - Top Locations - Klettern, warme Temperaturen, Meer, gutes Essen - perfekt.

Doch die Idylle kann trügen, Gefahr lauert im Detail in Form von scheinbar robusten Bohrhaken.
Durch die große Ausweitung des Sportkletterns ans Meer kommen in dieser Umwelt eine Vielzahl von Routen und Kletterer dazu. Dementsprechend ist eine steigende Zahl von Hakenbrüchen unter genau diesen meeresnahen (maritimen) Bedingungen zu vermelden. Ein noch nicht restlos aufgeklärtes Zusammenspiel von Komponenten führt zu diesen Brüchen. Nach Hakenausbruch im letzten Winter in der Dominikanischen Republik hat der UIAA Sicherheitskreis in Kooperation mit Petzl eine Studie ins Leben gerufen.
Erste "Feldergebnisse" (Oktober 2009) von tropischen Klettergebieten am Meer (warmes, feuchtes Klima) inklusive eine Empfehlung liegt nun vor.(Anhang in engl.)

Durch das agressive Gemisch von salzhaltiger Luft, Niederschläge und Wärme sind Haken relativ schnell korrodiert und halten nur noch einen Bruchteil dessen was sie halten sollten. Manchmal nicht mal mehr das Gewicht des Kletterers in Ruheposition.
Erste Daten zeigen dass 10-20% des Materials nur 1 - 5KN aushalten. Der UIAA Standard für fixe Sicherungen liegt bei 22KN (1 KN ist das Gewicht von 100Kg).