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Klettern und Kletterer, Gebiete und Routen, Namen und Menschen um Heidelberg.
Pre-Opening Boulderhaus Heidelberg
von: Boulderhaus
Sechs Wochen vor der Eröffnung der neuen Boulderhalle in Heidelberg lädt
das Boulderhaus zum Pre-Opening ein. Ab dem 4. September kann im
Boulderhaus geklettert werden. Unter dem Motto "halbes Haus-halber Preis"
könnt Ihr schon jetzt die Regentage ins Boulderhaus verlegen. Wer keine
Lust auf Bouldern hat, kann an der Bar bei Kaffee oder Bier Freunde treffen
und auf der Slackline sein Gleichgewicht trainieren.
www.boulderhaus.de
Im Bosseldorn 25/1
69126 Heidelberg
Öffnungszeiten: Täglich 10 - 23 Uhr
Hasse-Brandler, Drei Zinnen, Dolomiten
Sieben Stunden gefahren, ca. 620 Kilometer, um 19:30 standen wir auf dem Parkplatz oberhalb der Aronzo Hütte direkt unter der Südwand der Drei Zinnen. Nach und nach füllte sich der Parkplatz mit Autos insbesondere solche in denen man nächtigen kann.
Es schien gerade so als ob alle in den Startlöchern standen schon seit Wochen um das allgemein gute Wetter am Wochenende zu nutzen um in die Zinnen einzusteigen. Der Parkplatz ist die schnellste und näheste Möglichkeit zu den Zinnen. So auch für uns. In knapp einer Stunde in die Nordwand der Grossen Zinne. Der Parkplatz hatte sich bis 22 Uhr so weit gefüllt, dass kein in der Nacht oder am frühen Morgen ankommendes Fahrzeug Platz fand. High Noon zum Sturm auf die Zinnen.
Morgens um vier Uhr kam es dann auch zu einem Stirnlampengewitter am Parkplatz. Wecker klingelten, die Übernachtenden in den ehemaligen Bunkern am Fuß der Südwand kamen herunter, Kaffe wurde gekocht. Es ging los.
So standen wir kurz nach sechs Uhr am Einstieg der Hasse-Brandler. Der Route durch die Nordwand, erstbegangen in viertägiger Arbeit von Hasse, Brandler, Löw und Lehne auf der Suche nach der direkten Linie. Die klassische Route, durch Alex Hubers Solo Begehung nochmal einen Bekanntheitsgrad zugelegt.
Sommerreise
Diesmal sollten es wieder die Alpen sein, Mehrseillängen. Bietet sich ja auch an im Sommer, so dachten wir auch die letzten Sommer bevor und sind dann meist doch dank unbeständigem Wetter irgendwo im Süden gelandet.
Die Vorzeichen standen dieses Jahr auch nicht gut. So sind wir im Regen losgefahren und kamen dann in der Schweiz auch im Regen an. Kurz die Gebiete nach Regensicherheit abgecheckt, dann haben wir uns zum nächsten Tag fürs Melchtal entschieden.
Nachts Regen - nächster Morgen Kaffee im Regen, dann erstmal hochgefahren nach Melchsee-Frutt, 10 Meter Sicht, Regen und Schnee, sofort wieder runter. Dann bei der Abfahrt ein Wolkenloch mit Blick auf die Cheselenfluh, einige Bereiche scheinen trocken. Dort hingelaufen waren meist die ersten 2 SL in der Dächerzone, Sektor Chaltbach, machbar. Doch mit Hindernissen in Form von ausgeprägten Wasserstreifen und nassen Ärmeln bis in die Achselhöhlen. Dementsprechen war die Ausbeute. Immerhin hats aufgehört zu regnen und die Sonne kam durch. Gegen Abend gingen dann noch 2SL (7a) im nicht überhängenden Bereich im Sektor Meteorit.
Alex Puccio: The Centaur
I love to share my passion for climbing with everyone I come in touch with. Climbing is everything to me and it has brought me great things in life. It has given me the opportunity to meet so many awesome people and has led me to cool places around the world. There is nothing better than traveling around and getting to climb at different places. There are so many different types of rock and various types of movements and I want to experience them all!
~Alex
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Klettern am Klausenpass
Zum Klausenpass in der Schweiz, komme ich schon seit Jahren immer mal wieder zum Klettern vorbei. Alpines Sportklettern vor grandioser Kulisse.
Schweift der Blick vom Klausenpass oder besser ca. 500 Meter unterhalb der Passhöhe Richtung Norden dann wird dem Betrachter die weitere Sicht durch ein recht steiles Gemäuer versperrt.
Chli Glatten, der Name des Felsriegels ist in ca. 40 Gehminuten von der Passtraße zu erreichen und wird durchzogen von einer Vielzahl von begehenswerten Routen in steilem bis leicht abdrängendem, festem , rauhem Kalk.
Zu den Urner Alpen im Kanton Uri gehörig bewegt sich die Kletterei im Schächental, an dessen Ende der Glatten steht nicht wie sonst in den Urner Alpen im Granit sondern komplett im Kalk. Eindrucksvolle Wände rahmen das Tal ein.
Der Riegel des Chli Glatten ist ca. 200 Meter hoch mit meist 5 - 6 Seillängen. Die Schwierigkeiten der einzelnen Routen bewegt sich meist zwischen 5c - 7b. Geklettert wird vorrangig an Leisten und Auflegern. Teilweise sind die Leisten recht scharf mit den für Kalk typischen kleinen "Pickeln" übersät das vorteilhaft für den Grip ist. Insgesamt muß sich aber wegen dem Grip wenig Gedanken gemacht werden, da der Einstieg auf ca. 2200 Meter liegt. Ist es im Flachland zu warm, dann ist die nach Süd ausgerichtete Wand dennoch nicht zu heiss und ein wenig Wind geht so gut wie immer. Dementsprechend kann im allgemeinen auch nur von Juni bis November geklettert werden. Bei guten Bedingungen geht das Klettern auch im Winter in Verbindung mit einer Skitour.
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