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Bild aus Archiv

Cristian Heckmann

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Klettern und Kletterer, Gebiete und Routen, Namen und Menschen um Heidelberg.

Buchvorstellung: Kletterführer Alpen Band III von Topoguide.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute liegt mir der neue und dritte Band "Kletterführer Alpen Band III" von Topoguide.de in der Hand. die beiden Autoren Nicole Luzar und Volker Roth haben sich auch beim dritten Band wieder mächtig ins Zeug geschmissen und auf über 600 Seiten werden 280 Touren mit Schwerpunkt im 6ten und 7ten Grad, verteilt über verschiedene Alpenbereiche präsentiert. Es sind neue Touren, die hier präsentiert werden und es gibt keine Doppelungen mit den ersten beiden Bänden.

Jeder Route ist eine Tourenkategorie mitgegeben: Klassiker - Genusstour - Plaisirtour - Sportklettertour.
Im Band III liegt der Geographische Schwerpunkt der Routen im südlichen Bereich des Alpenbogens und dies oft auch in weniger bekannten Gebieten. Dieser Schwerpunkt ergab sich wohl umständehalber durch die weniger stabilen Gutwetterphasen der letzten Jahre in den Zentralalpen.

Hier sollte erklärend erwähnt sein, dass in den Kletterführern sei es Alpen Band I - III oder des Korsikaführers von Topoguide nur Routen aufgenommen werden welche die Autoren auch selbst geklettert sind und es ein eigens angefertigtes Topo gibt. Bei der Vorstellung der Touren wird höchster Wert auf genaue Angaben, exakte Topos und eine genaue Schilderung der Anforderung gelegt.

Teamwork

vom: 11.03.2015

Teamwork

 

Der Frühling kommt und mit Ihm auch wieder die Möglichkeit dort (Bild) zu klettern.

Smile

 

 

Klettern in Afrika, Marokko 2014

Anti-Atlas und Todra Schlucht

 

Am Anfang stand ein Anruf irgend wann im Frühjahr von Reinhard "Wir gehen nach Marokko zum Klettern, habt ihr nicht Lust mit zu kommen". Nach kurzer Suche im Internet über die potentiellen Klettermöglichkeiten haben wir uns auf das Anti-Atlas Gebirge geeinigt. Die von Briten verfassten Kletterführer zeigten viele Mehrseillängen im gut strukturierten  Quarzitgestein. An die ungewohnten Schwierigkeitsangaben als Kombination von Buchstaben und Zahlen werden wir uns Vorort gewöhnen und mit dem Hinweis, dass  das Gebiet traditionell erschlossen wurde und keine "bolt clipping area" sei können wir gut leben. Das kennen wir aus den Alpen oder anderen Ecken der Welt.

Und so befinden wir uns Ende September irgendwo auf der Autobahn zwischen Marrakesch und Agadir. Die immer wiederkehrenden Verkehrsschilder, die zum 70 m Abstand auffordern, wirken an der leeren Autobahn deplatziert. Der erste Aufreger wenig später kurz vor Agadir an einer Polizeikontrolle. Wir hatten ein am Straßenrand knapp über dem Erdboden  flüchtig aufgestelltes 30 km/h Schild übersehen. Aber Reinhards Kenntnis über marokkanische Fußballer in europäischen Vereinen reduzierte deutlich die Höhe der Strafe.

Wendenstöcke

Alpines Sportklettern par excellence

 

Über die Wendenstöcke als alpines Sportklettergebiet wurde viel schon geschrieben im Netz und in Büchern. Die zum Klettern aufbereiteten Wendenstöcke gibts nun auch schon seit geraumer Zeit.
Dennoch jedesmal wenn ich wieder dort bin überkommt mich das Gefühl dort was Einzigartiges zu sehen, zu erleben.
Pfaffenhut, Excalibur, Aureus, Reissend Nollend - großartig klingende Namen an den Wendenstöcken. Dort oben sind die Namen aufgereiht - real als steiles Gemäuer in den Himmel.
Um vom Parkplatz auf der Wendenalp unter die Wand zu kommen sind einige Höhenmeter zu bewältigen. Die Alp liegt auf 1600 Metern Höhe, die Einstiege auf ca. 2300m/2400m. Der Aufstieg ist steil und schroffig, Fehltritte sind nicht erlaubt. Bei Regen und Nässe wirds spannender.
In bis zu zwei Stunden sollte der Aufstieg bewältigt sein. Dann gehts los. Die Wand baut sich vor mir auf, meist senkrecht mit auch abdrängenden Abschnitten. Da sind sie dann auch schon die bekannten Wasserrillen im Kalk der Wendenstöcke. Beine weit gespreizt, auf Druck damit die Reibung auch hält, die Arme in Adlermanier die Rillenstege zangend. Drückend und ziehend gehts dann weit gespannt weiter.